Basketball Eisbären verlieren gegen ersatzgeschwächte Bonner

Bremerhaven. Nach zwei Siegen in Folge haben die Eisbären Bremerhaven in der Bundesliga gestern Abend eine Heimniederlage gegen die Telekom Baskets Bonn kassiert. Und das, obwohl die Rheinländer ersatzgeschwächt waren.
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Von Dietmar Rose

Bremerhaven. Rückschlag für die Eisbären Bremerhaven in der Basketball-Bundesliga: Nach zwei Siegen in Folge kassierte die Mannschaft von Trainer Doug Spradley gestern Abend vor 3140 Zuschauern eine 71:75 (35:40)-Heimniederlage gegen die Telekom Baskets Bonn. Die ersatzgeschwächten Rheinländer, denen mit Nationalspieler Tim Ohlbrecht und Vincent Yarbrough zwei Leistungsträger fehlten, holten sich verdient die Punkte.

Das räumte auch Spradley ein, der dem uninspirierten Auftritt seiner Profis nichts abgewinnen konnte. 'Nicht nur die Zuschauer sind enttäuscht, ich bin es auch. Wir haben in den vergangenen drei Tagen mehr Intensität im Training gezeigt als heute im Spiel', kritisierte der Eisbären-Trainer. So hatte Spradley seine Spieler vor Center-Routinier Chris Ensminger gewarnt - dennoch war sein ehemaliger Schützling aus Paderborner Tagen mit 15 Punkten und zwölf Rebounds der herausragende Akteur der Gäste.

Die Misere der Eisbären begann bereits im ersten Viertel, Torrell Martins Dunking zum 15:14 sollte für lange Zeit die letzte Führung der Gastgeber sein (8.). Zu oft wählten die Seestädter den schnellen Abschluss, statt den Spielsystemen bis zum Ende zu vertrauen. Den Bonnern war der schwache Saisonstart zwar auch anzumerken, aber die Gäste waren als Team kompakter und lagen zur Halbzeit vorn (40:35).

Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte Bonn die Begegnung. Die Chance, dem Spiel eine Wende zu geben, kam Ende des dritten Viertels. Nach einem Foul des Bonners Jacob Jaacks nutzte Martin die anschließenden Freiwürfe, Craig Callahan legte einen Dreier nach - plötzlich führten die Eisbären mit 57:55 (29.). Doch es folgte eine knapp vierminütige Schwächephase ohne Korb, in der die Gäste einen 56:60-Rückstand in eine 65:60-Führung verwandelten. Davon erholten sich die Eisbären nicht mehr, obwohl es bis zum Schluss eng blieb.

'Wir haben in dieser Phase aus vielen Fastbreak-Chancen keine Punkte gemacht', sagte Spradley. Der Eisbären-Trainer monierte auch die schwache Freiwurfquote - nur acht der 15 Versuche fanden den Weg in den Korb: 'In so einem engen Spiel kann das entscheidend sein.'

Eisbären Bremerhaven: Callahan (19), Copeland (10), Martin (10), Drevo (10), Chaney (6), Schwethelm (4), Shtein (4), Denison (3), Thomas (3), Lipke (2)

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