Basketball-Bundesliga Eisbären wollen aus dem Keller

Die Eisbären Bremerhaven haben bereits sieben Partien in Folge verloren. Coach Sebastian Machowski ist vor dem Spiel gegen Tübingen trotzdem zuversichtlich.
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Von Marc Gogol

Mit dem Heimvorteil und den Zuschauern im Rücken soll er endlich gelingen, der zweite Saisonsieg und erste Heimerfolg der Eisbären Bremerhaven im Duell mit dem Tabellenletzten Walter Tigers Tübingen (Freitag, 19 Uhr, Stadthalle Bremerhaven). Der Basketball-Bundesligist aus der Seestadt muss nach sieben Niederlagen in Folge mit aller Macht punkten, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten und im Falle einer weiteren Niederlage nicht selbst die Rote Laterne zu übernehmen.

„Die Mannschaft ist heiß und voll fokussiert. Ich denke, wir haben die Spielpause genutzt, um Neuzugang Tre Bussey bestmöglich zu integrieren und uns auf die Partie gegen Tübingen vorzubereiten. Tre wurde sehr gut aufgenommen und hat in den ersten Tagen einen positiven Eindruck hinterlassen„, sagt Eisbären-Trainer Sebastian Machowski. Die noch gänzlich sieglosen Gäste haben dagegen kürzlich die Reißleine gezogen und ihren Headcoach ausgewechselt, Mathias Fischer steht bei den Schwaben nun erstmals in der Verantwortung. Er war zuletzt Vereins-Trainer in Polen bei Turów Zgorzelec und ist zusätzlich Cheftrainer der deutschen A2-Nationalmannschaft. “Wir müssen abwarten, ob und was der neue Tübinger Coach bis Freitag verändern kann beziehungsweise wird. Leichter wird die Aufgabe dadurch aber nicht“, sagt Machowski.

Eisbären-Geschäftsführer Arne Woltmann erwartet ein Spiel, welches anfangs von Nervosität auf beiden Seiten geprägt sein dürfte. „Die Partie birgt für beide Mannschaften einen ungeheuren Druck. Wir hoffen, dass unsere Fans uns nach vorne pushen werden. Tübingen ist extrem gefährlich, wenn sie einen extrem guten Tag erwischen. Aber wenn es bei denen nicht läuft, gehen auch schnell die Köpfe runter.“ Auch Sebastian Machowski erwartet ein Duell auf Augenhöhe – mit dem besseren Ende für die Eisbären. „Ich glaube, dass man unsere Qualität und die der Walter Tigers nicht ausschließlich am Tabellenstand festmachen kann. In der BBL kann grundsätzlich jeder jeden schlagen. Tübingen war in vielen Spielen ebenso wie meine Mannschaft nah dran am Sieg und verfügt gerade auf den kleinen Positionen über viele Optionen“, weiß der Eisbären-Coach.

Dreh- und Angelpunkt bei den Gästen ist US-Spielmacher Jared Jordan, seit Jahren einer der besten Passgeber der Liga. Auf dem Flügel agieren die drei Leistungsträger Barry Stewart, Kris Richard und Ryan Brooks, die allesamt zweistellig pro Spiel punkten und in der Offensive viel Verantwortung übernehmen. Topscorer der Tigers ist der athletische Power Forward Reggie Upshaw, der mit jeweils durchschnittlich 14,7 Punkten, 6,1 Rebounds und über 42 Prozent Trefferquote von der Dreierlinie eine bärenstarke Saison hinlegt, übrigens seine erste in der Bundesliga. Das Spiel der Gäste aus Tübingen ist ohnehin meist recht stark auf Dreipunktwürfe ausgelegt.

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