Deutsche Eishockey-Liga

Mindestens sieben Spieler verlassen die Fischtown Pinguins

Es ist ein alljährliches Ritual: Unmittelbar nach dem letzten Spiel in der DEL beginnt die Arbeit für die neue Saison. Bei den Bremerhavenern zeichnet sich wie immer ein umfangreicher Personalwechsel ab.
29.04.2021, 18:00
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Mindestens sieben Spieler verlassen die Fischtown Pinguins
Von Jörg Niemeyer
Mindestens sieben Spieler verlassen die Fischtown Pinguins

Beendet mit 37 Jahren seine Karriere und wird nicht mehr zu den Fischtown Pinguins zurückkehren: der kanadische Topverteidiger Maxime Fortunus.

HARTMUT ADELMANN

Es waren bewegende Tage seit dem Ausscheiden am Sonnabend. Während die Grizzlys Wolfsburg nach ihrem Viertelfinalerfolg über die Fischtown Pinguins in dieser Woche das Play-off-Halbfinale der DEL gegen Mannheim bestreiten (Stand vor dem entscheidenden Spiel am Freitag: 1:1), wickeln die Bremerhavener die noch nicht ganz beendete Eishockey-Saison bereits ab und bereiten die neue vor. Das ist in jedem Jahr das gleiche Ritual – und immer wieder mit Emotionen verbunden. „Es war auch ein bisschen traurig“, sagte Teammanager Alfred Prey über das letzte Zusammentreffen der Mannschaft am vergangenen Montag.

Am Donnerstag, nach bislang vier Tagen mit Gesprächen über Verbleib oder Fortgang von Spielern, teilten die Fischtown Pinguins mit, wer den Klub definitiv verlassen wird. Mit Maxime Fortunus, Torwart Tomas Pöpperle, Cory Quirk, Christian Hilbrich, Carson McMillan, Tomas Sykora und Luca Gläser stehen bislang sieben Profis auf der Liste. Es sei nicht ausgeschlossen, aber auch nicht sehr wahrscheinlich, dass noch einige Akteure dazukommen, sagte Prey. Noch allerdings seien nicht alle Verhandlungen abgeschlossen.

Über die Wechselmotive und neuen Ziele der meisten scheidenden Spieler sagte Alfred Prey nichts. Doch die Trennung von Maxime Fortunus, der seine Karriere mit 37 Jahren beendet und nicht mehr nach Europa zurückkehren wird, geht dem Manager spürbar unter die Haut. „Er wird eine tiefe Kerbe in unsere Defensivabteilung schlagen“, sagte Prey. Er schätzt nicht nur die sportlichen, sondern auch die menschlichen Werte des Kanadiers, der seine Entscheidung schon früh in der Saison angekündigt hatte. Prey hofft, dass er schon in Kürze weitere Vertragsverlängerungen und erste Neuzugänge vermelden kann.

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