Volleyball-Oberligist BTS Neustadt Endspiel um Regionalligaaufstieg

Neustadt. Die Volleyballerinnen der BTS Neustadt haben es weiter in der Hand, direkt in die Regionalliga aufzusteigen. Zwar verlor das Team um Libera Janina Leyk das Topspiel gegen den nicht aufstiegsberechtigten SCU Emlichheim III klar mit 0:3 (16:25, 20:25, 13:25), kletterte dennoch auf Platz zwei.
14.03.2011, 12:35
Lesedauer: 2 Min
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Endspiel um Regionalligaaufstieg
Von Frank Büter

Neustadt. Die Volleyballerinnen der BTS Neustadt haben es weiter in der Hand, direkt in die Regionalliga aufzusteigen. Zwar verlor das Team um Libera Janina Leyk das Topspiel gegen den nicht aufstiegsberechtigten SCU Emlichheim III klar mit 0:3 (16:25, 20:25, 13:25), durch den anschließenden 3:0 (25:20, 25:16, 25:22)-Erfolg gegen Verfolger SC Spelle-Venhaus und die gleichzeitige 2:3-Niederlage des Konkurrenten Oldenburger TB in Lohne kletterte die BTS jedoch auf Platz zwei.

"Jetzt haben wir doch noch das erhoffte Aufstiegsendspiel", freute sich BTS-Trainer Björn Panteleit über die Pleite des ebenfalls mit acht Minuspunkten belasteten Oldenburg TB. Eben dort muss die BTS nun am letzten Spieltag (26. März) antreten. Die Ausgangslage ist klar: Bei einem Sieg würde Neustadt in die Regionalliga aufrücken, bei einer Niederlage als Tabellendritter in die Relegation gehen.

Generalprobe ist gründlich misslungen

Die Generalprobe für dieses unverhofft doch noch so bedeutungsvolle Saisonfinale war zuvor indes gründlich misslungen. "Wir haben viel zu ängstlich gespielt und haben uns unter Wert verkauft", sagte Panteleit nach der Niederlage gegen den nun als Meister feststehenden Ligaprimus aus Emlichheim, eine Erklärung für den mäßigen Auftritt hatte der Coach aber nicht. "Wir können auf jeden Fall besser spielen - das haben wir in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt und werden das hoffentlich auch in Oldenburg tun."

Gegen SC Spelle läuft es deutlich besser

Am Sonnabend blitzte das Neustädter Potenzial nur selten auf. Kaum einmal gelang es den Gastgeberinnen, dem Zweitliga-Nachwuchs mehrere Ballwechsel hintereinander Paroli zu bieten. Grund dafür war die hohe Eigenfehlerquote, wobei es oft schon in der Annahme haperte. Zwar konnte man der BTS in punkto Kampfgeist keinen Vorwurf machen, allerdings fehlte in vielen Szenen der Mut, die Angriffsaktionen konsequent und kraftvoll zu Ende zu spielen. Immer wieder folgten auf starke Szenen umgehend eklatante Aussetzer. Eben noch ein fulminantes Aufschlag-Ass, dann eine Fahrkarte gen Hallenwand. Erst einen Angriff mit Wucht im Feld platziert, kurz darauf den Ball auf Bauchhöhe ins Netz gedroschen - Beispiele dafür gab es reichlich. Wesentlich besser lief es jedoch im Anschluss gegen den SC Spelle: Beim ungefährdeten 3:0 präsentierten sich die Neustädterinnen in allen Bereichen verbessert. Und das lässt für den 26. März hoffen.

BTS: Weiner, Thüns, Neddermann, Reuscher, Lange, Leyk, Nadolny, Färber, Plath, J. Husmann, A. Husmann, Kleemeyer.

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