Tanzen Erst Let's dance - anschließend zur EM

Bremen. Fast die gesamte Woche trainiert Grün-Gold-Trainer Roberto Albanese für die RTL-Promi-Show "Let's dance". Um seine Weltmeistermannschaft kümmert sich seit Wochen schon Ehefrau und Co-Trainerin Uta Albanese.
05.05.2010, 09:00
Lesedauer: 3 Min
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Erst Let's dance - anschließend zur EM
Von Ruth Gerbracht

Bremen. Ihrem Trainer drücken sie zurzeit ständig die Daumen - zu sehen bekommen die Tänzer und Tänzerinnen der Grün-Gold-Lateinformation Roberto Albanese aber nur auf dem Bildschirm. Der Bremer Coach tanzt zurzeit in der RTL-Promi-Show "Let's dance" mit der Schauspielerin Nina Bott zusammen. Fast die ganze Woche wird trainiert, entweder in Köln oder in Hamburg.

Das Pensum ist enorm, der Ehrgeiz groß. Schließlich geht es jeden Freitag ums Weiterkommen. So wird Roberto Albanese auch an diesem Freitagabend, nur einen Tag vor der Europameisterschaft der Lateinformationen in der Bremen Arena, wieder auf dem Fernsehschirm zu sehen sein. Um seine Weltmeistermannschaft kümmert sich seit Wochen schon Ehefrau und Co-Trainerin Uta Albanese.

"Das geht ganz gut, weil mein B-Team zurzeit keine Wettkämpfe oder Showauftritte hat", erklärt Uta Albanese. Zusammen mit dem dritten Trainer Sven Emmrich geht es in diesem Tagen und Wochen vor allem darum, vor heimischem Publikum, den Europameistertitel zu gewinnen. Allerdings hat sich Roberto Albanese nicht ganz dem Team entzogen. "Ich hab die Mannschaft schon noch gesehen und auch beim Trainingslager am Wochenende war ich mit dabei."

Trainerstuhl ist besetzt

Was er da zusehen bekam, hat ihn ziemlich überzeugt, dass seine Formation topfit und bestens vorbereitet in die EM gehen wird. "Die sind gut drauf", sagt der Trainer und fügt hinzu: "Vielleicht tut ein bisschen Abstand ja mal ganz gut." Allerdings stand schon im vorhinein fest: Hätte es eine neue Choreografie gegeben, dann hätte Roberto Albanese einen Auftritt bei Let?s Dance abgelehnt. "Doch die Mannschaft tanzt Siamo Noi bereits seit zwei Jahren, da geht es um Feinheiten und darum, die Form zu konservieren. Die Choreografie selbst sitzt hundertprozentig."

Keinen Zweifel allerdings gibt es daran, wer denn beim EM-Auftritt auf dem Trainerstuhl sitzen wird. "Ich natürlich", bekennt der Bremer Coach, der sich sofort nach der Let's Dance-Sendung von Berlin auf den Weg nach Bremen macht.

Dauerzweikampf in der Bremen Arena

Insgesamt starten 17 Mannschaften am Sonnabend, doch vor allem ein Team gilt es für die Bremer im Auge zu halten: die Lateinformation aus Litauen. Der Dauerzweikampf wird auch in der Bremen Arena die EM bestimmen. Erst im vergangenen Dezember war es der Mannschaft von Roberto Albanese gelungen, vor Litauen Weltmeister zu werden. Es war eine denkbar knappe Entscheidung, was auch für die Leistungsfähigkeit beider Teams spricht. Die Litauer punkten meistens mit ihren exakt getanzten Linien und Reihen, die Bremer überzeugen vor allem in tänzerischer Hinsicht sowie mit ihren abwechslungsreichen aber auch schwierigen Bilderfolgen.

Während die Bremer Mannschaft zum letzten Mal ihre Choreografie "Siamo Noi" tanzen wird, ist hinter den Kulissen eine heiße Diskussion entbrannt, ob Litauen kurzfristig ein neues Programm einstudiert hat. "Ich geh davon aus", sagt Roberto Albanese, "aber egal, das macht die Angelegenheit noch spannender." Sollte die Lateinformation doch lieber auf Altbewährtes zurückgreifen, dann wird sie mit ihrer "James Bond"-Choreografie angreifen.

Neue Choreografien

Auf jeden Fall wird die Lateinformation aus Österreich eine neue Choreografie vorstellen, eine, an der auch der Bremer Co-Trainer des Grün-Gold-Clubs, Sven Emmrich mitgewirkt hat, genauso wie bei der englischen Mannschaft, die ebenfalls auf die Erfahrung des Grün-Gold-Clubs zurückgreift. Eine gute Chance sich vorne zu etablieren, hat auch die russische Lateinformation. Sie tanzt ebenfalls nach einer neuen Musik. Die Russen hoffen schließlich bei der Weltmeisterschaft Ende Oktober in Moskau mit ihrem neuen Auftritt endlich mal eine Medaille zu gewinnen.

Karten für die EM der Lateinformationen am 8. Mai ab 19.30 Uhr in der Bremen Arena sind in unseren Pressehäusern sowie beim Nordwestticket, Telefon: 0421/363636 erhältlich

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