Pferdefestival in Bremen Euroclassics nur an drei Tagen

Bremen. An nur drei statt wie bisher an vier Tagen misst sich am ersten Märzwochenende die deutsche und internationale Reiterelite bei den Euroclassics in der ÖVB-Arena. Das Reitsportfestival wartet in diesem Jahr aber mit noch mehr Neuerungen auf.
17.01.2013, 15:06
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Von Julia Basic

Bremen. An nur drei statt wie bisher an vier Tagen misst sich am ersten Märzwochenende die deutsche und internationale Reiterelite bei den Euroclassics in der ÖVB-Arena. Einfacher Grund: Jeder zusätzliche Tag in der Halle kostet die Veranstalter mehr Geld. Das Reitsportfestival wartet in diesem Jahr aber mit noch mehr Neuerungen auf.

Noch wie gewohnt zeigen die Sportler der Bremer Reitvereine gleich am ersten Abend ihren Show-Wettkampf. Doch schon am Samstagabend gibt es eine Überraschung: Beim sogenannten Jump&Drive heißt es für die Reiter: Runter vom Pferd und rein ins Auto. Nachdem sie einen Parcours zu Pferd durchritten haben, wechseln die Sportler ins Auto und müssen damit Hinderniskegel umfahren.

Der Sonntag, und damit auch schon der letzte Wettkampftag, steht 2013 ganz im Zeichen der Dressurreiter. „Mit Nadine Husenbeth haben wir in diesem Jahr eine ganz besondere Teilnehmerin in der Dressur-Startliste“, kündigte Veranstalter Kaspar Funke an. Für die 20-Jährige Reiterin aus Sottrum ist es der erste Grand-Prix-Start bei einem großen Turnier. „Klar ist man da aufgeregt, aber ich werde einfach mein Bestes geben. Und wenn ich das schaffe, bin ich zufrieden“, sagte Husenbeth. Der Grand-Prix der Dressurreiter wurde auf Sonntagnachmittag verlegt. Grund dafür sei ganz einfach die Hoffnung mehr Zuschauer zu erreichen, so Funke.

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Neben Husenbeth tauchen in der Startliste auch Namen wie Christina Sprehe (Olympia-Silber 2012) und Isabell Werth (fünffache Olympiasiegerin) auf. Und auch bei den Springreitern haben sich Stars angekündigt: Der Ire Dennis Lynch, Carsten-Otto Nagel und Vorjahressieger Mario Stevens. „Ob auch alle kommen werden, steht noch nicht ganz fest“, sagte Funke. Denn parallel zu den Euroclassics findet in Hong-Kong ein hochdotiertes Turnier statt, das den Bremer Veranstaltern die Stars abwerben könnte.

Mehr zu den Euroclassics lesen Sie am Freitag im WESER-KURIER.

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