Special Olympics Fackellauf wirbt für Special Olympics in Bremen

Bremen. Mit einem Fackellauf durch das Brandenburger Tor ist am Mittwoch in Berlin für die Special Olympics in Bremen geworben worden. An den Sommerspielen für Sportler mit geistiger Behinderung nehmen im Juni rund 4500 Athleten teil.
26.05.2010, 17:28
Lesedauer: 1 Min
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Bremen. Mit einem Fackellauf durch das Brandenburger Tor bis zum Roten Rathaus ist am Mittwoch in Berlin für die Special Olympics in Bremen geworben worden. Vom 14. bis 19. Juni nehmen dort 4550 Athleten an den Sommerspielen für Sportler mit geistiger und mehrfacher Behinderung teil. Die Spiele stehen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler.

Zum Medientag in der Hauptstadt gehörte auch eine Eröffnungszeremonie vor dem Reichstag. Zu den prominenten Teilnehmern der Veranstaltungen gehörten Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, Ex-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, Eissprinterin Jenny Wolf und Hockeyspielerin Natascha Keller.

Der Präsident des deutschen Verbandes, Gernot Mittler, sieht die Special Olympics seit einigen Jahren auf einem guten Weg. Mittler erklärte jedoch selbstkritisch, "dass wir noch nicht weit genug sind". Es komme darauf an, eine größere öffentliche Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ein Problem sei auch, dass die Special Olympics noch oft mit den Paralympics verwechselt würden, die stets nach den Olympischen Sommer- und Winterspielen ausgetragen werden.

Die Special Olympics sind die weltweit größte, vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Der deutsche Verband mit Sitz in Berlin wurde am 3. Oktober 1991 gegründet und hat mittlerweile etwa 38 000 Mitglieder in 13 Landesverbänden. Die Sommerspiele hatten 1998 Premiere und finden seitdem im Zwei-Jahres-Rhythmus statt.

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