Spieler des FC Oberneuland erholen sich Arambasic muss nicht umplanen

Sehr gerne wäre der FC Oberneuland auch in der nächsten Saison im DFB-Pokal dabei gewesen. Das Halbfinal-Aus im Lottopokal hat aber auch Vorteile für das Team von Trainer Kristian Arambasic.
02.07.2021, 17:03
Lesedauer: 1 Min
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Arambasic muss nicht umplanen
Von Jean-Julien Beer

Natürlich hatten sie sich das anders vorgestellt beim FC Oberneuland. Sie wollten den Hattrick perfekt machen und zum dritten Mal in Folge den Lottopokal gewinnen. Die Teilnahme an der Hauptrunde des DFB-Pokals und die damit verbundenen Zusatzeinnahmen in knapp sechsstelliger Höhe wären hilfreich gewesen, um die Plätze rund um das Stadion in Oberneuland voran zu bringen. "Wir platzen als Verein aus allen Nähten", sagt Trainer Kristian Arambasic. Vor allem mit Blick auf die ambitioniert aufgestellten Jugendmannschaften muss dieses Problem nun anders gelöst werden.

Immerhin verschaffte das Aus im Halbfinale gegen den späteren Sieger Bremer SV  einen anderen Vorteil: Die Spieler können endlich Urlaub machen und sich erholen. Seit Januar hatte der FCO mit einer Sondergenehmigung trainiert, stets in Erwartung weiterer Regionalligaspiele. Doch die Pandemie verhinderte den Re-Start der Liga. Ursprünglich sollte die Mannschaft im Juni frei bekommen, um Anfang Juli mit der neuen Saisonvorbereitung starten zu können. Doch auch daraus wurde wegen des Blitzturniers um den Lottopokal nichts.

Jetzt aber ruht der Betrieb bei der ersten Mannschaft des FCO, erst am 10. Juli geht es mit Blick auf die neue Regionalliga-Saison weiter. Arambasic strebt dann einmal mehr als Außenseiter den Klassenerhalt an. Ohne DFB-Pokal-Teilnahme muss er den Vorbereitungsplan nicht ändern: Alles war nur auf den Ligastart am 15./16. August ausgerichtet.

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