Oberneuland ohne Ailton FCO verliert gegen Braunschweig II

Bremen. Kein Ailton und kein Erfolg. Der Start des FC Oberneuland in die Fußball-Regionalliga endete enttäuschend: Nachdem sich Ailton wie erwartet mit einer Fußverletzung abgemeldet hatte, verlor die Mannschaft des FCO mit 0:2 (0:1) gegen Eintracht Braunschweig II.
08.08.2010, 06:20
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye

Bremen. Kein Ailton und kein Erfolg. Der Start des FC Oberneuland in die Fußball-Regionalliga endete enttäuschend: Nachdem sich der Hoffnungsträger wie erwartet mit einer Fußverletzung abgemeldet hatte, verlor die Mannschaft des FCO mit 0:2 (0:1) gegen Eintracht Braunschweig II.

Versucht hatten die Bremer eine ganze Menge in dieser Partie, heraus kam wenig. Das war allein deshalb unglücklich, da der Aufsteiger aus Braunschweig eigentlich zu jenen Teams gezählt wird, die der FCO hinter sich lassen muss. 'Das war nicht nötig, wir sind riesig enttäuscht', kommentierte Trainer Mike Barten. Was die Optik betraf, war seine Mannschaft dem Gegner überlegen gewesen. Aber wie bei Fußballspielen üblich, wurde auch diese Auftaktpartie durch Tore entschieden.

In dieser Hinsicht hatte Braunschweig mehr zu bieten, weil der Gastgeber seine Möglichkeiten effektiver verwertete. Ansonsten ähnelten sich die Spielvorträge der beiden Teams sehr. Nachdem sie sich in den ersten 20 Minuten abgetastet und sortiert hatten, ging es gefällig nach vorn. Aber so richtig schienen weder der aktivere FCO noch die Braunschweiger auf ein Tor aus zu sein. Auf Bremer Seite waren eine schöne Kombination über Muzzicato, Özkaya und Baller (19.) sowie ein gerade noch abgeblockten Konter von Paul Göring (30.) zu notieren. Der Gast kam ebenfalls wenig zum Zug, nutzte seine Chancen aber besser: Nach einer Ecke von Tozlu war Kevin Kluk per Kopf zur Stelle. Eintrachts Kapitän musste sich dabei nicht besonders anstrengen, er stand frei und wurde nicht bedrängt. Hätte sein Kollege Sebastian Latowski kurz vor dem Halbzeitpfiff nicht an die Latte geköpft, wäre das Spiel sogar vorzeitig entschieden worden.

So aber sah die für FCO-Verhältnisse ansehnliche Kulisse nach dem Wechsel einen dominierenden Gastgeber - dem aber in der gefährlichen Zone weiterhin wenig gelang. Nach einer Flanke von Andrè Hahn hätte Paul Göring allerdings per Kopf einnetzen müssen, traf per Aufsetzer aber das Tor nicht (78). 'Wir wollten schneller nach vorn spielen', meinte Barten, lenkte jedoch auch ein: 'Man muss nach diesem Spiel auch nicht alles schlecht reden.' Die Ansätze waren da. In Zukunft ganz sicher nicht mehr sehen will Barten dagegen Tore wie jenes zum Endstand: Pascal Gos stand zwischen vier Bremern, durfte Christian Ceglarek jedoch im zweiten Nachsetzen überwinden. Bis auf den Torschützen und den Bremer Torwart sahen alle zu. Das darf auch in der Nachspielzeit nicht passieren.

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