Griechenland FIBA bestraft vier Spieler nach Massenschlägerei

Athen. Der Basketball Weltverband (FIBA) hat nach der Massenschlägerei beim WM-Vorbereitungsspiel zwischen Griechenland und Serbien mehrere Sperren ausgesprochen. Der Serbe Nenad Krstic muss drei Länderspiele aussetzen, sein Landsmann Milos Teodosic wurde für zwei Spiele gesperrt.
26.08.2010, 21:00
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Athen. Der Basketball Weltverband (FIBA) hat nach der Massenschlägerei beim WM-Vorbereitungsspiel zwischen Griechenland und Serbien mehrere Sperren ausgesprochen. Der Serbe Nenad Krstic muss drei Länderspiele aussetzen, sein Landsmann Milos Teodosic wurde für zwei Spiele gesperrt.

Sollten die Strafen rechtsgültig werden, würden die beiden Leistungsträger den ambitionierten Serben im zweiten WM-Gruppenspiel gegen Deutschland fehlen. Die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes startet gegen Argentinien in die Weltmeisterschaft in der Türkei.

Die beiden Griechen Antonis Fotsis und Sofoklis Schortsianitis wurden für jeweils zwei Spiele gesperrt, teilten die FIBA und der griechische Basketballverband (EOK) mit. «Wir glauben, dass dieses Urteil eine starke Botschaft an alle Spieler ist, dass ihr Verhalten auf und abseits des Courts beispiellos sein muss», hieß es in einer Erklärung der FIBA.

Bei dem Testspiel zwischen den beiden WM-Mitfavoriten war es vergangene Woche zu einer wüsten Schlägerei gekommen. Zahlreiche Spieler schlugen rund drei Minuten lang mit Fäusten aufeinander ein, traten sich und bewarfen sich mit Stühlen. Wie das griechische Fernsehen zeigte, gingen mehrere Spieler blutend vom Feld. Die Begegnung wurde 2:40 Minuten vor dem Ende beim Stand von 74:73 für Griechenland abgebrochen.

Auslöser der Schlägerei war ein Streit zwischen Fotsis und Teodosic, die in Griechenland für die Erzrivalen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus spielen. Nach einem verbalen Schlagabtausch gingen die Spieler auch mit Fäusten aufeinander los. Vor allem NBA-Star Krstic von den Oklahoma City Thunder hatte mit seinem Stuhlwurf für negative Schlagzeilen gesorgt. In Kommentaren des griechischen Sportradios wurde kritisiert, dass die Spieler die Rivalität ihrer Vereine bei ihren Nationalteams austragen. (dpa)

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