Lateinformation des Grün-Gold-Club Bremen "Final Countdown" zum Titel

Bremen. Die Lateinformation des Grün-Gold-Clubs Bremen will mit ihrer neuen Choreografie "The Final Countdown" bei den Deutschen Meisterschaften ihren Titel verteidigen. Insgesamt starten am Sonnabend acht Formationen.
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Von Ruth Gerbracht

Bremen. Bei der Generalprobe vor zwei Wochen lief noch nicht alles rund, ein paar Fehler mussten noch abgestellt werden. Aber jetzt – ein Tag vor den Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf – ist Trainer Roberto Albanese "total zufrieden".

Nach kleinen Umstellungen und der endgültigen Festlegung auf die entscheidenden acht Paare kann es endlich losgehen mit dem "Final Countdown" der Lateinformation des Grün-Gold-Clubs Bremen. Eine erfolgreiche Titelverteidigung haben Mannschaft und Trainer fest im Visier.

Im vergangenen Jahr triumphierte die Bremer Mannschaft bei ihrem Sieg vor eigenem Publikum mit neun Einsen. Morgen nun geht es jedoch in die "Höhle des Löwen", dort, wo der härteste Konkurrent zu Hause ist – die FG Aachen/Düsseldorf.

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Die Mannschaft von Trainer Oliver Seefeldt dürfte mit ihrer ebenfalls neuen Choreografie "Prince of Persia" kaum gewillt sein, vor heimischem Publikum den Bremern erneut einen solch klaren Sieg zu überlassen. "Aber wir sind gerüstet. Wir sind noch nie zuvor in einer so starken Form zu einer Meisterschaft gefahren", erklärt Trainer Roberto Albanese.

Bereits bei der Generalprobe wurde deutlich, dass der Trainer nicht zu viel versprochen hat und ihm mit der neuen Choreografie ein starker Wurf geglückt ist. "Final Countdown" überzeugt nicht nur durch ein extrem hohes tänzerisches Niveau, sondern besticht mit 45 verschiedenen Bildern, beeindruckenden Pirouetten und spektakulären Roundabouts. Vor allem aber bleibt die Bremer Lateinformation sich treu: Es wird sechs Minuten ausschließlich getanzt und nicht übers Parkett gelaufen, wie es leider auch international häufig gemacht wird.

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Aber nicht nur Trainer und Publikum sind überzeugt von der neuen Choreografie. Auch die Tänzer und Tänzerinnen sind begeistert. "Das Thema ist großartig, und wir können es kaum abwarten, endlich zu zeigen, was wir draufhaben", sagte Julia Michaelis bereits bei der Generalprobe.

Nicht weniger spannend dürfte der Auftritt des B-Teams des Grün-Gold-Clubs sein. Die Lateinformation von Trainerin Uta Albanese tanzt die anspruchsvolle Weltmeisterschafts-Choreografie des A-Teams von 2009, "Siamo Noi".

Eine echte Herausforderung. Aber das B-Team konnte bereits bei der Generalprobe vor zwei Wochen erfolgreich beweisen, dass Siamo Noi tänzerisch überhaupt kein Problem für die Formation darstellt. "Mich hat selbst überrascht, wie hochklassig, aber auch gefestigt die Mannschaft die Choreografie aufs Parkett bringt", bekennt die Trainerin. Uta Albanese und ihr Co-Trainer Angelo Adler schwärmen über ein Team, das sie so noch nicht trainiert haben.

Optimale Mischung

Vor allem die Mischung aus erfahrenen und jungen Tänzern und Tänzerinnen sorgt dafür, dass die Mannschaft ihr großes tänzerisches Potenzial auch erfolgreich umsetzen kann. "In den vergangenen Jahren hatte ich meist nur junge Nachwuchskräfte", betont Uta Albanese, "jetzt sorgen die erfahrenen für die nötige Stabilität. Das ist die beste Mannschaft, die ich je hatte."

Der Bremer Trainerin ist aber auch klar, dass der Auftritt bei der Deutschen Meisterschaft noch einmal eine besondere Herausforderung für ihr Team sein wird. Und doch ist sie zuversichtlich, dass die Mannschaft in der Lage ist, ihre Fähigkeiten auch in Düsseldorf erfolgreich zu präsentieren. "Sie haben keine Angst, starke Nerven und können sensationell tanzen. Wenn alles klappt, müsste ein Finalplatz drin sein." Vor allem aber, so Uta Albanese, sei die Formation wild entschlossen und freut sich, endlich loslegen zu können. "Die Lust auf die Meisterschaften ist unendlich groß."

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