Endrunde des Handballpokals Finalturnier wird eine beinahe rein Bremer Angelegenheit

Bremen. Das Finalturnier des Bremer Handballverbandes ist bei den Frauen fast komplett in Bremer Hand: Sowohl die beiden Teams des SV Werder Bremen als auch der Kreisoberligist Hastedter TSV haben sich für das Final Four qualifiziert.
07.01.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Das Finalturnier des Bremer Handballverbandes (BHV) ist bei den Frauen fast komplett in Bremer Hand: Sowohl die beiden Teams des SV Werder Bremen als auch der Kreisoberligist Hastedter TSV haben sich für das sogenannte Final Four qualifiziert. Hinzu kommt der Oberligist TSV Morsum, der sich im Viertelfinale zu Hause knapp mit 29:28 gegen die klassentiefere SG Findorff durchsetzen konnte.

Da die Niedersachsen die Runde der letzten Vier bereits in der vergangenen Saison in Morsum ausgerichtet haben, stehen die Chancen für einen Bremer Ausrichter am 2. März ausgezeichnet. „Wir wollen das Finale in die Werderhalle holen“, sagt Werders Drittliga-Trainer Radek Lewicki. „Auch wir sind an einer Ausrichtung am Jakobsberg interessiert“, wirft auch Hastedts Trainer Mark Franke den Hut in den Ring. Letztendlich dürfte es bei der Entfernung zwischen den beiden Hallen von nur rund einem Kilometer wohl fast egal sein, wer letztlich den Zuschlag bekommt.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen - SV Werder 13:31 (5:15). Werders Drittliga-Team wurde seiner Favoritenrolle beim Landesligisten HSG Schwanewede/Neuenkirchen vor knapp 150 Zuschauern vollauf gerecht. Dem Team von Trainer Radek Lewicki steckte ein intensives zweitägiges Trainingslager in den Knochen, trotzdem setzte es sich nach einer wackeligen Anfangsphase – (4:3 nach fünf, 8:4 nach zwölf Minuten) – zur Pause bis auf zehn Tore ab. Nach dem Seitenwechsel spielte Werder bei den zwei Klassen tieferen Niedersachsen seine überlegene Laufbereitschaft aus. Die meisten Tore steuerten Katrin Salkic (6/3), Jennifer Börsen (5) und Anna Barnstorff (4) bei.

TSV Altenwalde - SV Werder II 15:24 (5:10). Im zweiten Viertelfinale siegte auch das Oberliga-Team des SV Werder II deutlich. Werders Trainer Harald Logemann war zwar nicht glücklich, als es beim klassentieferen Landesligisten TSV Altenwalde nach zwölf Minuten nur 2:2 stand. Über das 3:2 von Nina Lange und nach dem 8:3 von Anna Röpcke nahmen die Grün-Weißen dann endlich an Fahrt auf. Am Ende stand ein klarer 24:15-Erfolg. Die meisten Treffer steuerten Anna Röpcke (5), Nina Lange, Jantje Fastenau (je 4) und Ina Tietjen (4/2) bei.

Hastedter TSV - HSG Phönix 27:25 (14:14). Der Kreisoberligist Hastedter TSV stürmte als Außenseiter ins Final Four. Das Team von Trainer Mark Franke krönte gegen den klassenhöheren Landesligisten HSG Phönix Bassum-Twistringen einen furiosen Aufholkrimi mit einem Sieg. Die Bremerinnen lagen nach der Pause fast unaufholbar mit 15:22 hinten (45.), drehten den Spieß in den Schlussminuten aber durch die finalen drei Treffer von Lisa Becker, Melina Frank und Sara Lagemann zum kaum noch für möglich gehaltenen Sieg.

„Meine Mannschaft hat einen wahnsinnigen Kampfgeist bewiesen“, überschlug sich Mark Franke vor Begeisterung. Im Tor legten Anja Heuchert und Marlene Faust eine tolle Leistung hin, als Haupttorschützinnen zeichneten sich Melina Frank (10), Andrea Wiegandt (5) sowie Sara Lagemann und Lisa Becker (je 4) aus.

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