Korbball Findorff kann für die Endrunde planen

Die Bundesliga-Korbballerinnen der SG Findorff starteten optimal in die Play-offs. Der Oldenbroker TV und der TB Stöcken wurden besiegt.
13.02.2020, 16:46
Lesedauer: 3 Min
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Von Christian Markwort

Bremen. Nach Abschluss der Hauptrunde geht es in der Korbball-Bundesliga nun in die Play-offs – und dort legte die Mannschaft der SG Findorff einen verheißungsvollen Auftakt hin: In eigener Halle setzte sich das Team um Trainerin Anke Kamp zunächst mit 10:7 (8:3) gegen den Oldenbroker TV durch, um im Anschluss in einer spannenden Begegnung mit 5:4 (5:3) gegen den TB Stöcken die Oberhand zu behalten. Durch die beiden Erfolge führt die SG Findorff die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung auf Stöcken und Oldenbrok an und kann sich am kommenden Spieltag in Syke für die Endrunde am 9. und 10. Mai in Sudweyhe qualifizieren.

SG Findorff - Oldenbroker TV 10:7 (8:3): Oldenbrok (Vierter der Vorrunde) spielte mit einer Kreisläuferin und versuchte, durch Distanzwürfe zum Erfolg zu kommen. „Da wir in der letzten Saison beide Play-off-Spiele gegen das Team verloren hatten, waren wir gewarnt“, berichtete SG-Spielerin Laura Nolte. Oldenbrok konnte in der vierten Minute durch einen verwandelten Freiwurf in Führung gehen, Findorff startete mit viel Tempo in die Partie, konnte die Aktionen aber häufig nicht ordentlich zu Ende spielen. SG-Spielführerin Mona Martens setzte sich bei einem Konter durch und glich zum 1:1 aus (7.). Nur eine Minute später konnte sie erneut einen Konter zum 2:1 verwandeln (8.), Oldenbrok glich allerdings in der gleichen Minute zum 2:2 aus. Durch einen Heber von Franziska Habel (9.), einen Konter von Laura Nolte (11.) und einen weiteren Heber vom Kreis durch Nicola Richter (15.) konnte sich Findorff bereits zur Pause eine beruhigende Führung erspielen. Oldenbrok verkürzte noch auf 3:5, bevor Laura Nolte einen Freiwurf sicher verwandelte (17.), Romina von Öhsen einen Heber vom Kreis erfolgreich unterbrachte (18.) und Linda Paul aus der Distanz traf (19.). So ging es mit 8:3 in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte fiel das 9:3 für Findorff durch einen Heber von Linda Paul (23.). Oldenbrok verkürzte noch einmal 4:9 (28.), bevor Linda Paul erneut einen schönen Spielzug mit einem erfolgreichen Heber vom Kreis abschließen konnte (29.). Danach drehte Oldenbrok noch einmal auf und konnte drei Würfe nacheinander erfolgreich platzieren (30., 31., 32.). In den letzten acht Minuten fiel schließlich auf beiden Seiten kein Korb mehr, sodass das Spiel mit 10:7 für Findorff endete. „Generell lässt sich zusammenfassen“, resümierte Laura Nolte, „dass unserer Abwehr bis auf einige Ausnahmen sehr stark war und dass unsere Korbfrauen Romina von Öhsen und Agnetha Rippe eine klasse Leistung abgeliefert haben.“ Zwar seien Team und Trainerin „mit der zweiten Halbzeit natürlich nicht zufrieden, weil wir nur zwei Körbe geworfen und in den letzten zehn Minuten überhaupt nicht mehr getroffen haben“, bilanzierte Nolte, „trotzdem haben wir uns sehr über die beiden Punkte gefreut, da wir auf Oldenbrok sechs Punkte Vorsprung aufweisen“.

SG Findorff: Paul (3), Martens (2), Nolte (2), Habel (1), Richter (1), von Öhsen (1), Rippe, Turner.

SG Findorff - TB Stöcken (5:4 (5:3): Das letzte Spiel in der Vorrunde gegen den TB Stöcken endete unentschieden, also waren die Findorfferinnen gewarnt. Stöcken ging in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung, Findorffs Kapitänin Mona Martens antwortete in der dritten Minute mit einem Heber vom Kreis zum 1:1. Stöcken ging nur eine Minute später erneut in Führung, welche postwendend durch mit einem Heber von Laura Nolte egalisiert wurde (4.). Anschließend war es erneut die gut aufgelegte Laura Nolte, die einen Abpraller verwerten konnte und Findorff erstmals in Führung brachte (7.). Stöcken glich jedoch postwendend aus (8.), Linda Paul erzielte mit zwei Hebern in der 10. und 14. Minute die 5:3-Führung zur Halbzeit. In der zweiten Halbzeit dominierten die Abwehrreihen auf beiden Seiten, sodass sich wenig Wurfchancen ergaben.

„Wir spielten nicht mehr druckvoll genug und leisteten uns einige technische Fehler“, erläuterte Mona Martens, die wir aber mit guter Rückzugbewegung ausbügeln konnten.“ In der 38. Minute verkürzte Stöcken auf 4:5, das Spiel wurde spannend, weil Stöcken nun die Abwehr öffnete – den letzten freien Wurf konnte Findorff allerdings nicht mehr verwerten, dennoch fuhr das Team zwei wichtige Punkte ein.

SG Findorff: Paul (2), Nolte (2), Martens (1), Rippe, Habel, von Öhsen, Turner, Richter.

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