Großer Ärger über Schiedsrichter

Geprellte Prellballer

Mahndorf. Mit drei Siegen und drei Niederlagen ist die SG Arbergen-Mahndorf in die neue Saison der Prellball-Bundesliga Nord in Sottrum gestartet. Die Spielgemeinschaft war mit Sorgen in den ersten Spieltag gegangen.
26.10.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Karsten Hollmann

Mahndorf. Mit drei Siegen und drei Niederlagen ist die SG Arbergen-Mahndorf in die neue Saison der Prellball-Bundesliga Nord in Sottrum gestartet. Die Spielgemeinschaft war mit Sorgen in den ersten Spieltag gegangen. Während Joshua Laube einen Muskelfaserriss noch nicht ganz überstanden hatte, laborierte sein Bruder Yannick Laube noch an den Folgen einer Kapselverletzung. „Wir hatten deshalb große Bedenken“, räumte der stellvertretende SG-Spartenleiter Uwe Bitomsky ein.

Da die Mahndorfer ihre Saison wieder nur mit drei Akteuren bestreiten werden, half noch Marc Wendt aus der Ü40-Formation aus. Zum Auftakt landeten die Schützlinge von Betreuer Udo Elfers einen ungefährdeten 43:33 (24:13)-Erfolg über den MTV Osterode. „Das war aber auch kein überragender Sieg“, betonte Bitomsky.

Im sehr engen Spiel gegen den TuS Concordia Hülsede sorgte eine Schiedsrichter-Entscheidung für viel Ärger bei den Akteuren um Linus Wübbeling. In einer besonders kritischen Phase versäumte es der Unparteiische seinen Linienrichter zu überstimmen, der einen Konterball von Yannick Laube Aus gegeben hatte. „Das war eine krasse Fehlentscheidung. Der Ball hat sich schließlich um einen Meter im Feld befunden“, versicherte Uwe Bitomsky. Joshua Laube und Co. vermochten sich daraufhin kaum zu beruhigen. „Der Spielfluss ging dadurch ein wenig verloren“, berichtete Bitomsky. So gaben die Hansestädter eine zwischenzeitliche Führung noch her und mussten sich am Ende knapp mit 33:34 (17:18) um einen Ball geschlagen geben.

Mit dem TSV Marienfelde II hatten die Bremer aber im Anschluss keine Probleme und behaupteten sich mit 43:27 (24:11). „Der Gegner hat sich aber auch ein bisschen vorzeitig ergeben“, teilte Uwe Bitomsky mit. Der MTV Jahn Schladen war dann aber bei der 26:35 (14:15)-Niederlage einfach eine Nummer zu groß. Um seine Gesundheit nicht weiter zu gefährden, nahm Udo Elfers den angeschlagenen Mittelangreifer Joshua Laube vom Feld und brachte Marc Wendt in der Abwehrmitte. „Joshua war auch so schon insgesamt sehr gefordert. Deshalb brauchte er zwischendurch auch mal eine Entlastung“, gab Bitomsky zu bedenken. Dem MTV Markoldendorf unterlag der Fünfte der jüngsten deutschen Meisterschaften nach einem 19:16-Pausenvorsprung noch knapp mit 33:35. „Da sind wir mit unserer Abwehrleistung im zweiten Durchgang ganz rapide eingebrochen“, ließ Bitomsky wissen. Dies sei aber auch eine Folge des nachlassenden Angriffsdrucks gewesen.

Mit einem 40:33 (23:16)-Triumph über den MTV Eiche Schönebeck II feierten die Hanseaten jedoch wenigstens einen versöhnlichen Abschluss. „Wir haben unsere Siege mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erzielt. Insbesondere die Abwehr war einigermaßen stabil“, bilanzierte Uwe Bitomsky. Insgesamt müsse sich das Team aber noch steigern, um die erneute Qualifikation für die deutschen Meisterschaften zu schaffen. „Dies sollte aber mit auskurierten Akteuren am zweiten Spieltag aber auch gelingen“, erklärte Bitomsky. Der zweite Spieltag findet am 18. November beim TuS Concordia Hülsede statt.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+