Gewalt im Fußball Wie der Bremer Verband auf die Gewalt im Amateurfußball reagiert

Das Thema Gewalt im Jugendfußball hat auch Bremen wieder erfasst. Der Verband reagiert nun auf die Ereignisse und will präventiv dagegen vorgehen. Auch die Vereine werden in die Pflicht genommen.
07.04.2022, 16:31
Lesedauer: 4 Min
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Wie der Bremer Verband auf die Gewalt im Amateurfußball reagiert
Von Jean-Julien Beer

Als Björn Fecker die Polizeimeldung über die Gewaltausbrüche am Wochenende im Jugendfußball las, war der Präsident des Bremer Fußball-Verbandes (BFV) fassungslos. Was die Polizeibeamten vom Sportplatz im Stadtteil Vahr berichten, klingt nicht nach einem Fußballspiel zwischen A-Junioren, sondern nach einem völlig aus der Kontrolle geratenen Geschehen. Das Pokalspiel zwischen den Mannschaften von TuS Schwachhausen und TuS Komet Arsten musste vom Schiedsrichter abgebrochen werden, weil es nach einer Gelb-Roten Karte zu tumultartigen Szenen kam. Von Zuschauern provoziert, soll ein 17-Jähriger seinen Gegenspieler mit einem Faustschlag niedergestreckt und am Boden gewürgt haben. Danach kam es zu einer Rudelbildung „und einer größeren Prügelei auf dem Platz“, wie die Polizei es formuliert. Weil mehrere Spieler und Zuschauer attackiert wurden, ermitteln die Beamten in acht Fällen wegen Körperverletzung sowie gefährlicher Körperverletzung und suchen noch weitere Zeugen, die sich beim Kriminaldauerdienst melden können (Rufnummer 0421 362-3888).

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