Neuzugang entpuppt sich beim 1860-Sieg in Petersfehn als überragender Akteur Glücksgriff Christian Depken

Basketball-Oberligist Bremen 1860 hat den ersten Sieg der neuen Saison eingefahren. Beim Aufsteiger TuS Petersfehn setzte sich das Team von Trainer Hardy Hinrichs am Ende knapp, aber verdient mit 73:71 durch. Zum Matchwinner avancierte dabei Neuzugang Christian Depken.
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Glücksgriff Christian Depken
Von Tobias Dohr

Basketball-Oberligist Bremen 1860 hat den ersten Sieg der neuen Saison eingefahren. Beim Aufsteiger TuS Petersfehn setzte sich das Team von Trainer Hardy Hinrichs am Ende knapp, aber verdient mit 73:71 durch. Zum Matchwinner avancierte dabei Neuzugang Christian Depken.

Schwachhausen. Manchmal liegt das Glück auf der Straße. Beziehungsweise kann man es dort hin und wieder antreffen. Hardy Hinrichs hat diesbezüglich eine ganz spezielle Erfahrung gemacht. Der Trainer von Basketball-Oberligist Bremen 1860 lief während der Sommerpause Christian Depken in der Innenstadt über den Weg. Der Flügelspieler hat sein Studium in Köln beendet und ist nun zurück in der Hansestadt.

Hinrichs kennt Depken noch aus früheren Zeiten beim FC Oberneuland. Er lud ihn ein, einfach mal zum Training vorbeizukommen. Depken ließ sich dann zwar noch ein paar Wochen Zeit, kam dieser Einladung aber schließlich doch nach. Und spätestens seit vergangenem Sonntag weiß Hinrichs: Er hat das Glück eingesammelt. "Christian ist richtig gut eingeschlagen", freute sich Hinrichs nach der Vorstellung seines Neuzugangs beim 73:71 (38:38) im Auswärtsspiel beim TuS Petersfehn.

Spannende Schlussphase

Depken wurde mit 17 Punkten zum spielentscheidenden Faktor in dieser wichtigen Partie und erzielte unter anderem vier Dreier. Nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen Lesum Vegesack standen die 1860er in Petersfehn bereits ein bisschen unter Druck.

Diesen nahm das Team aber äußerst konstruktiv an und lag in einer extrem ausgeglichenen Partie die meiste Zeit zwei bis drei Punkte vorne. "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht", haderte Hinrichs mit der überraschenden Defensivschwäche unter dem eigene Korb. "Da haben wir zu viele zweite Chancen für den Gegner zugelassen." Dennoch stellte sich beim 1860-Coach nie das Gefühl ein, dieses Spiel noch verlieren zu können, wenngleich es am Ende noch einmal richtig spannend wurde.

Hatte es nach dem ersten Viertel (23:23) und zur Halbzeit noch unentschieden gestanden, waren die Gastgeber im dritten Viertel zwischenzeitlich in Führung gegangen. Dennoch gingen dann die Gäste mit drei Punkten Vorsprung in die letzten zehn Sekunden. Ausgerechnet da pfiffen die Schiedsrichter ‚drei Sekunden‘. "Das haben sie das ganz Spiel über nicht gemacht und dann ausgerechnet so kurz vor Schluss", ärgerte sich Hinrichs.

Bei 2,7 Sekunden Restzeit auf der Uhr kam Petersfehn so noch einmal in Ballbesitz, versuchte einen Dreier, setzte diesen aber weit neben den Korb. "Alle haben heute sehr konzentriert und gut gearbeitet", sagte Hinrichs, der neben Depken aber auch noch ein zweites Extralob verteilte: "Man merkt, dass Volker Pott nach seiner langen Pause wirklich immer besser in Tritt kommt. Er hat richtig stark verteidigt."

Bremen 1860: Wahlhäuser, Kunze (5), Wassenaar (2), Brunnecke (7), Pott (8), Kreis (12), Bartnick (16), Depken (17), Schlenker (6)

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