Bundesliga-Start Grün-Gold hat Lust auf noch mehr Tempo

Bremen. Für die Lateinformation des Bremer Grün-Gold-Clubs beginnt heute in Aachendie Bundesligasaison. "Die Mannschaft ist besser drauf als im letzten Jahr", glaubt Trainer Roberto Albanese. Die neue Choreografie "Genesis" ist noch rasanter als vor einigen Wochen.
15.01.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Grün-Gold hat Lust auf noch mehr Tempo
Von Ruth Gerbracht

Bremen. Sie haben die lange Pause gut genutzt - glaubt zumindest Roberto Albanese, Trainer der Lateinformation des Bremer Grün-Gold-Club. "Die Mannschaft ist besser drauf als im letzten Jahr". Sollte der Coach mit seiner Einschätzung richtig liegen, dürfte die Bundesligasaison, die heute in Aachen startet, den Tänzern und Tänzerinnen keinerlei Kopfschmerzen bereiten. Schließlich hat die Mannschaft im November mit einer souveränen Leistung die deutschen Titelkämpfe gewonnen. So kann für den Grün-Gold-Trainer die Devise nur lauten: "Wir wollen heute auf jeden Fall gewinnen."

Um das Ziel zu erreichen, hat Roberto Albanese die neue Choreografie "Genesis" in den vergangenen Wochen weiterentwickelt - noch eleganter, noch rasanter gestaltet, um die Begeisterung über die Komplexität der 43 Bilderwechsel zu steigern. Nach den letzten intensiven Trainingstagen ist die Motivation der Mannschaft enorm hoch, sich wieder zu präsentieren, ihre Leistung der deutschen Meisterschaft noch zu toppen.

"Wir haben große Lust auf die Bundesligaturniere", betont Roberto Albanese. Wenn heute die acht Lateinformationen der Bundesliga in Aachen das Parkett betreten, dann ist darunter auch das B-Team des Grün-Gold-Club Bremen. Wurde die Mannschaft von Trainerin Uta Albanese in den vergangenen Jahren oftmals als bestes B-Team aller Zeiten bezeichnet, musste die Mannschaft im November in Bamberg Lehrgeld zahlen. Von Beginn an lief es bei den Titelkämpfen nicht wirklich gut. Übernervös hielt die junge Mannschaft dem Druck nicht stand. Am Ende sprang nur ein enttäuschender sechster Platz für die Bremer heraus.

Albanese hat einige Paare neu zusammengestellt

Heute haben sie nun die Chance, sich zu rehabilitieren. Dafür haben die Tänzer und Tänzerinnen so viel trainiert wie möglich. Das war angesichts der vielen Neuerungen auch nötig, denn Trainerin Uta Albanese hat nach der entglittenen Meisterschaft die Choreografie "New York, Rio, Tokio" fast komplett umgestellt. Die freche, dynamische Darbietung ist noch schneller geworden, um noch plakativer zu wirken. "Außerdem habe ich einige Paare neu zusammengestellt", erklärt Uta Albanese, "jetzt passt einiges besser."

Die Zeit, um so viele Veränderungen einzustudieren, war ziemlich kurz. Doch durch das intensive Training hat die Mannschaft vor allem in den vergangenen zwei Wochen die Stabilität gewonnen, die nötig ist, um sich in der Liga nach vorn zu tanzen. Im Moment hält auch das Nervenkostüm - eine Prognose für heute Abend wagt die Trainerin dennoch nicht. "Wenn das Team sein Potenzial austanzen kann, dann bin ich zufrieden."

Uta Albanese vermeidet es auch, eine Wunschplatzierung zu nennen. Einen besseren Rang als bei der Deutschen Meisterschaft in Bamberg dürfte allerdings auf jeden Fall auf dem Wunschzettel stehen.

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