Lateinformations-Turnier in Düren Grün-Gold-Teams erwartet ein Hexenkessel

Der Kapitän der Lateinformation Aachen/Düsseldorf versprach schon vor zwei Wochen einen „Hexenkessel“ beim Heimturnier in Düren an diesem Sonnabend. Die Kampfansage ging vermutlich in Richtung Bremen.
13.02.2016, 00:00
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Grün-Gold-Teams erwartet ein Hexenkessel
Von Ruth Gerbracht

Der Kapitän der Lateinformation Aachen/Düsseldorf, Niklas Freche, versprach schon vor zwei Wochen einen „Hexenkessel“ beim Heimturnier in Düren an diesem Sonnabend. Die Kampfansage ging vermutlich in Richtung Bremen.

Wenn sie schon nicht an das Niveau des Weltmeisters Grün-Gold herankommen, so beanspruchen die Aachener zumindest Platz zwei in der Liga. So war es in der Vergangenheit. Das allerdings hat in den beiden ersten Ligaturnieren der neuen Saison nicht geklappt.

Ein besonderes Ärgernis für die Westdeutschen: Das Bremer B-Team tanzte so hervorragend, dass es tatsächlich zweimal hinter dem A-Team des Grün-Gold-Clubs auf Rang zwei landete. „Ich bin am Boden zerstört“, wurde Trainer Oliver Seefeldt in einer Aachener Zeitung zitiert, wo er auch in Richtung Wertungsrichter stichelte: „Da muss man wirklich die Wertungsrichter langsam mal infrage stellen.“ Seefeldt lobte eine klare Leistungssteigerung seiner Mannschaft im Finale vor zwei Wochen, „obwohl wir gegen die kalte Wand antanzen mussten, wie immer in Bremen“.

Der Vorsitzende des Grün-Gold-Club Bremen, Jens Steinmann, nimmt die Kritik einer mangelnden Zuschauerunterstützung in Bremen gelassen. „Velbert als Dritter hat eine Menge Applaus bekommen. Ein Beweis dafür, dass unsere Bremer Tanzsport-Fans die Leistung anderer Mannschaften schon zu würdigen wissen.“

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Nach der Kritik aus Aachen ist den Bremern allerdings auch bewusst, dass beide Formationen am Sonnabend kaum Unterstützung auf den Rängen haben werden – mit Ausnahme der eigenen Fans. Besonders das B-Team unter der Leitung von Trainerin Uta Albanese wird besonders gefordert sein, eine Spitzenleistung abzuliefern, um weiterhin Platz zwei zu sichern. Das heißt vor allem: Nervenstärke zeigen. Aber auch der Weltmeister, das A-Team des Grün-Gold-Club, sollte sich durch die Aachener Sticheleien nicht irritieren lassen. „Wenn die Wertungsrichter immer das werten, was sie auf der Fläche sehen, dann können wir alle zufrieden sein“, betonte Uta Albanese zu Saisonbeginn.

In einem Aachener Hexenkessel kühlen Kopf behalten: Das wird die große Aufgabe der Wertungsrichter an diesem Sonnabend sein.

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