Jugend trainiert für Olympia: Handball-Schüler kehren mit Platz vier vom Bundesfinale aus Berlin zurück Gymnasium Links der Weser überrascht

Bremen. Berlin war für sie eine Reise wert – und ihr Auftritt obendrein noch sehenswert: Die Bremer Landessieger haben das kleinste Bundesland beim Handball-Wettbewerb von „Jugend trainiert für Olympia“ (JtfO) bestens vertreten.
11.06.2012, 13:27
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Wk

Bremen. Berlin war für sie eine Reise wert – und ihr Auftritt obendrein noch sehenswert: Die Bremer Landessieger haben das kleinste Bundesland beim Handball-Wettbewerb von „Jugend trainiert für Olympia“ (JtfO) bestens vertreten.

Die Jungen vom Gymnasium Links der Weser (Wettkampfklasse II) landeten auf dem ausgezeichneten vierten Platz, dem bislang größten Erfolg einer Südbremer Schule beim Handball-Turnier von JtfO. Deren Mädchen kamen in der WK II auf den zwölften Platz. Die Mädchen von der Oberschule Habenhausen (WK III) überraschten ohne etatmäßige Torhüterin mit dem zehnten Rang, die Jungen von der Wilhelm-Olbers-Schule wurden in der WK III 15.

Bei einem waren sich alle mitgereisten Bremer Trainer absolut einig: „Unsere Mannschaften haben sich nicht nur auf dem Spielfeld klasse verkauft, sie haben sich auch abseits des Spielfelds super untereinander verstanden.“ Sonst wären die Habenhauser Mädchen (WK III) wohl auch nicht quer mit der U- und S-Bahn durch Berlin gefahren, um ihre Jungen in der Endrunde lautstark von den Zuschauerrängen aus anzufeuern.

Die hatten mit dem Einzug in das Halbfinale der WK II bereits ihr gestecktes Ziel erreicht. Siege über die Konkurrenz aus Thüringen (11:10), Hamburg (16:12), Brandenburg (11:10) und Schleswig-Holstein (12:7) hatten dem Team von Thomas Krüger und Jannik Wessels das Tor zum Semifinale geöffnet. Dort zog es gegen den späteren Bundessieger, dem Schul- und Leistungssportzentrum Berlin, klar mit 9:21 den kürzeren. Das Sportgymnasium Magdeburg verwies die aus Habenhauser und Hastedter Spielern bestückte Schulmannschaft mit 16:12 auf den vierten Rang. Da das Gymnasium Links der Weser in der WK II bei den Mädchen mangels Konkurrenz kampflos in das Bundesfinale eingezogen war, hatte es sich in Berlin quasi ohne Wettkampferfahrung bewähren müssen. Sie wurden im Spiel um den elften Rang von Berlin mit 10:20 gestoppt. Unterm Strich landeten die aus Werder, Hastedt und Habenhausen kommenden Spielerinnen von Jörg Schröder und Sabine Peek zwei Siege und vier Niederlagen.

Wenig beneidenswert war die Oberschule Habenhausen in die WK III bei den Mädchen eingezogen. Mangels etatmäßiger Torhüterin – ihre Vereinskeeperin geht auf die Freie evangelische Bekenntnisschule Habenhausen – musste sie mit einem großen Handikap zwischen den Pfosten auflaufen.

Trotzdem wären die Südbremerinnen fast in die Zwischenrunde eingezogen, wenn sie beim 7:9 gegen Hamburg nicht vier Siebenmeter und vier weitere Male freistehend verworfen hätten. Am Ende erspielten sich die Habenhauserinnen mit dem 12:16 gegen Sachsen-Anhalt einen guten zehnten Rang. „Der stimmt mich für das kommende Jahr optimistisch, da aus der Mannschaft nur zwei Spielerinnen ausscheiden werden“, sagt der Torsten Uhlenberg, der das Team zusammen mit Anja Schmidt betreute.

Die Wilhelm-Olbers-Schule (Drebberstraße) von Trainer Christian Maaßen und Joachim Mohme erspielte sich bei den Jungen in der WK III mit dem 23:16-Erfolg über Hamburg den 15. Platz. In dieser Partie langten vor allem die beiden Halbangreifer Tim Suhr und Roberto Cagliani kräftig zu. Das Team bestand aus Spielern des Hastedter TSV und der SG Bremen-Ost.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+