ATSV-Handballerinnen kämpfen sich gegen die HSG Wilhelmshaven zurück ins Spiel, werfen den entscheidenden Ball aber über das Tor Habenhauser Höhenprobleme

Habenhausen (elo). Die Talfahrt des ATSV Habenhausen hält in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen an. Die Südbremerinnen kassierten bei der heimstarken HSG Wilhelmshaven eine vermeidbare 26:28 (12:16)-Niederlage und katapultierten sich mit 1:7 Punkten in Folge zunächst aus der unmittelbaren Spitzengruppe heraus.
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Von Olaf Kowalzik

Die Talfahrt des ATSV Habenhausen hält in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen an. Die Südbremerinnen kassierten bei der heimstarken HSG Wilhelmshaven eine vermeidbare 26:28 (12:16)-Niederlage und katapultierten sich mit 1:7 Punkten in Folge zunächst aus der unmittelbaren Spitzengruppe heraus.

„Ich zähle uns immer noch zu den fünf besten Mannschaften der Liga, aber dass wir auch einmal auf die entsprechende Gegenwehr treffen und nicht so durchmarschieren werden, war natürlich auch klar“, sagte ATSV-Trainerin Corinna Wannmacher zur momentanen Schwächephase ihres Teams. Ärgerlich war die Niederlage in der Jadestadt trotzdem, da sich die Gäste mit 16 vergebenen Hochkarätern selbst um die Belohnung brachten. „Das waren bei uns reine Konzentrationsmängel, die man sich gegen solch einen Gegner nicht erlauben darf“, meinte Wannmacher.

Ihre Mannschaft erwischte mit dem 2:0-Vorsprung einen prima Start und war bis zum 10:10 tonangebend. Nach dem 12:14 fiel sie bis zum Halbzeitpfiff auf vier Tore zurück. Als katastrophal erwies sich bis dahin vor allem die Habenhauser 6:0-Abwehr, in der insbesondere der Mittelblock überhaupt nicht im Bilde war. „Da stimmte die Absprache überhaupt nicht“, bemängelte die ATSV-Trainerin, dass entweder der Rückraum frei zum Wurf kam oder die Kreisläuferin sträflich frei stehen gelassen wurde. Daher war es auch nachzuvollziehen, dass es in der Habenhauser Kabine gewaltig laut wurde, was normalerweise nicht die Art von Corinna Wannmacher ist. Das Donnerwetter hatte auf die Gäste aber auch eine aufputschende Wirkung, denn fortan spielten sie besser und kamen nach dem 18:21 durch zwei Tore von Insa Klün und eines von Sabine Peek bis auf 20:21 an die Wilhelmshavenerinnen heran.

Als Insa Klün dann sogar per Schlagwurf das 22:22 erzielte, wären die Wilhelmshavenerinnen eigentlich fällig gewesen. Die Bremerinnen verpassten jedoch ihre Chance, erfolgreich nachzusetzen und die erste eigene Führung zu erzielen. Nach dem 26:26 von Sabine Peek (58.) knallte der ATSV Habenhausen eine Großchance von Rechtsaußen unbedrängt und weit über das Tor.

Die Strafe folgte mit dem 26:27 auf dem Fuß. Am Ende wollten die Gäste ihre Linksaußen Sabine Peek freispielen, der Pass kam aber nicht an. Wilhelmshaven machte danach alles klar.

Am Sonntag startet der ATSV Habenhausen in der dritten Pokalrunde in Dinklage. Erster Gegner ist um 12 Uhr der TV Oyten II, gegen den sich die Bremerinnen für die 24:28-Punktspielniederlage revanchieren können. Im Siegfall würde der ATSV um 16 Uhr gegen den Gewinner der Partie TV DinklageHSG Hude/Falkenburg um den Einzug in das Final Four spielen.

ATSV Habenhausen: Repty; I. Klün (8/5), Rother (n.e.), S. Klün (8), Lang, Peek (7), Lange, Köster (1), Kumpf, Kalkowski (1), Behnken, Brandt, Abbes (1)

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