Männliche Handball-B-Jugend verliert Oberliga-Spitzenspiel gegen die JSG Wilhelmshaven mit 31:35 Habenhauser Kampfgeist wird nicht belohnt

Habenhausen. Zumindest emotional hielt das Oberliga-Spitzenspiel der männlichen B-Jugend das was es versprach. Sportlich betrachtet wurde die Partie bereits zwischen der sechsten und 14. Minute entschieden, am Ende unterlag der ATSV Habenhausen der JSG Wilhelmshaven mit 31:35 (13:17).
01.12.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner

Habenhausen. Zumindest emotional hielt das Oberliga-Spitzenspiel der männlichen B-Jugend das was es versprach. Sportlich betrachtet wurde die Partie bereits zwischen der sechsten und 14. Minute entschieden, am Ende unterlag der ATSV Habenhausen der JSG Wilhelmshaven mit 31:35 (13:17).

Habenhausen kam sehr gut in die Partei und lag über 3:0 (2.) in der sechsten Minute bereits mit 6:2 vorn. In der Folgezeit leisteten sich die Gastgeber im Abschluss aber gravierende Fehlwürfe und in der Abwehr ließen sie ihren Torhüter Finn-Luca Schwagereit alleine. Gleich drei Abpraller holten sich die schnellen Wilhelmshavener und versenkten diese beim zweiten Versuch im Tor. Die Habenhauser Abwehrspieler standen jeweils zu weit vom Angreifer entfernt und bewegten sich nicht auf die Bälle zu. Beim 11:15 (18.) wechselte Trainer Klische seine Torleute.

Nach zehn Monaten Spielabstinenz wegen erforderlicher muskulärer Genesungsphase kam Maik Teipelke zwischen die Pfosten und konnte sich gleich mit tollen Paraden auszeichnen.

Noch vor der Pause wurde es turbulent. In den letzten Sekunden der ersten Hälfte bekamen die Wilhelmshavener noch einen direkten Neunmeter-Strafwurf zugesprochen, den ein Wilhelmshavener Spieler aus drei Metern Entfernung in das Gesicht von Tim Steghofer, der in der Abwehrmauer stand, warf. Der Schiedsrichter, der diese Spitzenpartie alleine leiten musste, zog sofort den roten Karton, konnte die tumultartigen Minuten danach aber damit nicht verhindern.

Nachdem sich Gemüter beruhigt hatten, lagen die Habenhauser auch nach Wiederanpfiff über 15:22 (30.), 18:25 (35.) und 27:31 (46.) hinten. Klische wechselte wieder seine Torleute, aber der Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden. Die Gäste wirkten insgesamt dynamischer und vor allem geschlossener. Den größten Anteil am Wilhelmshavener Sieg hatten die beiden Gastspieler Tim Manthey mit zehn und Lukas Mertens mit 13 Treffern. Auf Habenhauser Seite waren Janik Schluroff und Maik Teipelke die herausragenden Spieler. Dennoch war ATSV-Trainer Klische zufrieden: "Wir haben Kämpferherz bewiesen, was aber leider nicht belohnt wurde. Unser Abwehrzentrum ist stärker geworden, das war gut."

ATSV Habenhausen: Schwagereit, Teipelke; Schluroff (10/1), Steghofer (7/2), Tielitz (7), Bartsch (3), Ehmke (3), Kurakin (1), Buschmann, Pröhl, Brandt, M. Siemer, N. Siemer, Walter.

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