Oberliga-Handballer stehen nach Siegen über Lehrte und Himmelsthür am 16. Dezember im Final Four

Hastedt erreicht Pokal-Endrunde

Bremen. Auch die dritte Pokalrunde überstanden die Oberliga-Handballer der SG HC Bremen/Hastedt unbeschadet und zogen damit in das Final Four, der Endrunde des HVN/BHV-Wettbewerbes ein. Ein schöner Erfolg, zumal die Hastedter am Sonnabend, 16.
23.11.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner
Hastedt erreicht Pokal-Endrunde

Jan Wiezorrek (hier im Spiel gegen Achim/Baden) zog mit der SG HC Bremen/Hastedt in die Pokal-Endrunde Final Four ein.

Christiane Muschol, frei

Bremen. Auch die dritte Pokalrunde überstanden die Oberliga-Handballer der SG HC Bremen/Hastedt unbeschadet und zogen damit in das Final Four, der Endrunde des HVN/BHV-Wettbewerbes ein. Ein schöner Erfolg, zumal die Hastedter am Sonnabend, 16. Dezember dann auf attraktive Gegner treffen werden. Mit dabei sind dann die Hastedter Klassengefährten von der HSG Schwanewede/Neuenkirchen und der SG Achim/Baden sowie der starke Verbandsligist VfL Fredenbeck II. Unklar ist zurzeit noch, wo das Final Four stattfinden wird.

Gute Stimmung herrschte bei der SG HC Bremen/Hastedt auch schon in den Spielen der dritten Runde beim Lehrter SV. Die Bremer mussten beim Tabellenneunten der Oberliga Niedersachsen zwar ohne Hauke Ehmke, Yannik Schäfer, Lasse Till und Tim Steghofer auskommen, ersetzten diese vier Stammkräfte aber durch mannschaftliche Geschlossenheit. „Ich bin insgesamt zufrieden, alle haben sich gut eingebracht“, sagte Spielertrainer Marten Franke. Der sah zum Auftakt gegen Lehrte „eine seltsame Partie“, die geprägt war von diskussionswürdigen Schiedsrichterentscheidungen. „Dass wir in 30 Minuten schon 4:1 Zeitstrafen gegen uns hatten, spricht für sich“, sagte Franke.

Dennoch präsentierten sich seine Spieler clever und abgezockt und lagen zur Halbzeit mit 6:5 vorn. Bis zum 11:7 bauten die Bremer diese Führung aus, dann agierte die Hastedter Offensive nicht mehr konsequent genug und Lehrte glich zum 11:11 aus (44.). Der letzte Hastedter Angriff sollte per Kempa-Trick abgeschlossen werden. Der misslang zwar, doch die Bremer hatten Glück, denn der Ball kam wieder zu Max Laube und der besorgte das 12:11. Dennoch wurde es noch einmal knifflig, denn die Lehrter bekamen zehn Sekunden vor Schluss noch einen Siebenmeter zugesprochen, doch Lukas Linderkamp rutschte beim Wurf ab und der Ball verfehlte das Tor.

Damit hatten die Bremer quasi schon die halbe Miete eingefahren, denn der MTV Vorsfelde hatte sein Team kurzfristig zurückgezogen. Gegen den Landesligisten TuS GW Himmelsthür folgte somit das Pflichtprogramm. „Die präsentierten sich als gutes Landesliga-Team, hatten aber einiges Wurfpech“, sagte Marten Franke. Der Spielertrainer hatte sich zuvor eine Fingerverletzung zugezogen und blieb deshalb komplett auf der Bank. Von dort sah er eine gute erste Halbzeit seiner Mannschaft. Mit einer sehr soliden 6:0-Deckung, in der der A-Jugendliche Daniel Francke einen guten Job erledigte sowie guten Torhütern zogen die Hastedter bis zur Pause vorentscheidend auf 9:3 davon. Nach Wiederbeginn ließen die Bremer etwas nach, sodass Himmelsthür das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten konnte. Durch dieses 13:9 setzte sich die SG HC Bremen/Hastedt mit 4:0 Punkten und 25:20 Toren an die Spitze der Dreiergruppe. Lehrte (2:2/30:19) und Himmelsthür (0:4/16:32) folgen auf den Plätzen.

SG: Prieß, Farasha; Felix Fietze (3), Laube (1), Gövert (1), Franke (3), Kai Wiezorrek (1), Francke (2), Stelzner (4), Heller (4), Ole Fietze (2), Jan Wiezorrek (4).

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