Trainer Jörn Franke hat die Messlatte für den Handball-Nachwuchs des HTSV hoch gelegt / In der Oberliga auf Titelkurs Hastedts "Adler" wollen in die neue A-Jugend-Bundesliga

Hastedt. Ihr Ziel ist ehrgeizig, aber nicht unmöglich: "Wir wollen in die neue A-Jugend-Bundesliga aufsteigen", legt Hastedts Handballtrainer Jörn Franke die Messlatte für seine männliche B-Jugend in der laufenden Saison richtig hoch. Zwei Wege gibt es für die Hastedter Talente, um den Einzug in die neue deutsche A-Jugend-Eliteklasse zu schaffen. Zum einen über die Bundesligaaufstiegsrunde, für die man sich als Meister oder Vizemeister qualifiziert. Setzen sie dann noch eins drauf und ziehen ins Finale der norddeutschen Meisterschaft ein, dann hätten sie sich sogar direkt für die Bundesliga qualifiziert. Hierzu müsste der HTSV jedoch zumindest einen der ganz schweren Brocken aus Magdeburg oder Hildesheim zur Stecke bringen. "Alles ist möglich", betont Franke.
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Von Olaf Kowalzik

Hastedt. Ihr Ziel ist ehrgeizig, aber nicht unmöglich: "Wir wollen in die neue A-Jugend-Bundesliga aufsteigen", legt Hastedts Handballtrainer Jörn Franke die Messlatte für seine männliche B-Jugend in der laufenden Saison richtig hoch. Zwei Wege gibt es für die Hastedter Talente, um den Einzug in die neue deutsche A-Jugend-Eliteklasse zu schaffen. Zum einen über die Bundesligaaufstiegsrunde, für die man sich als Meister oder Vizemeister qualifiziert. Setzen sie dann noch eins drauf und ziehen ins Finale der norddeutschen Meisterschaft ein, dann hätten sie sich sogar direkt für die Bundesliga qualifiziert. Hierzu müsste der HTSV jedoch zumindest einen der ganz schweren Brocken aus Magdeburg oder Hildesheim zur Stecke bringen. "Alles ist möglich", betont Franke.

Sportlich starten die Hastedter in der B-Jugendoberliga derweil schon einmal durch: Sechs Spiele, sechs klare Siege lautet die Bilanz des Spitzenreiters. Während dabei mit dem VfL Fredenbeck (26:18) und dem ATSV Habenhausen (27:18) zwei vermeintliche Mitbewerber um den Titel besiegt wurden, haben sich in der Tabelle zwei andere Konkurrenten herauskristallisiert: Der TV Bissendorf-Holte und die JSG Wilhelmshaven lauern hinter den "Adlern" auf einen Ausrutscher der Bremer. Das Franke-Team gibt sich jedoch selbstbewusst, da die eigene Formkurve steil nach oben zeigt. Die Verletzungen der beiden Nationalspieler Fabian Hartwich und Marten Franke sind vollständig überwunden. Auch René Giesecke ist nach einem Strecksehnenriss wieder genesen. Der 1,97 Meter große Neuzugang Yannick Dräger findet sich zudem im Team immer besser zurecht. Und mit Colin Räbiger und Luca Prieß haben sich die "Adler" auf der Torwart-Position enorm verstärkt.

"Einen solchen Jahrgang, wie wir ihn in der männlichen B-Jugend ausgebildet haben, wird es in Bremen vielleicht alle 25 Jahre einmal geben", sind sich die Trainer und auch die ausbildenden Lehrer am Sportgymnasium Ronzelenstraße einig. Sich darauf auszuruhen, entspricht allerdings nicht der Lebensart von Jörn Franke. "In den nächsten zwei Monaten wollen wir die Mannschaft auf ein Spielniveau heben, das noch eine Stufe höher ist", strebt er vor allem die Verbesserung des individuellen Abwehrverhaltens an. "Die HSG Nordhorn hat davon schon einen Vorgeschmack erhalten und kam gegen uns in der ersten Hälfte nur zu sieben Toren."

Hochkarätige Turniere gegen Top-Teams aus Deutschland und Europa halten die "Adler" außerdem auf Trab: Am 11./12. Dezember nehmen sie an einem hochkarätig besetzten Turnier nahe Dresden teil und treffen dort auf den VfL Gummersbach, SG Flensburg-Handewitt, GWD Minden, VfL Potsdam, HSG Hanau, die Füchse Berlin und HSG Freiberg. Zur Jahreswende geht?s dann zum internationalen Turnier ins schwedische Lund, wo die Hastedter zuletzt zweimal im Finale standen. Und am 8./9. Januar misst sich der HTSV beim Sauerland-Cup in Menden mit den stärksten 35 B-Jugendteams Deutschlands.

"Diese drei Turniere werden uns mit insgesamt 24 Spielen gegen stärkste Konkurrenz alles abverlangen und die Mannschaft in der Entwicklung weiter nach vorne bringen", sagt Jörn Franke. Zusätzlich sind zwölf seiner Spieler in der Bremer Auswahl aktiv, die am kommenden Wochenende beim Hermann-Hohenhövel-Turnier in Habenhausen gegen die Auswahlteams aus Niedersachsen, Saarland, Schleswig-Holstein und das Nationalteam Luxemburgs spielt. Am 21./22. Januar findet schließlich am Jacobsberg die Vorrunde des deutschen Länderpokals statt.

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