Arster Handballerinnen beim eigenen Turnier im Härtetest Höhepunkt der Vorbereitung

Arsten. Am Sonnabend steht bei den Oberliga-Handballerinnen des TuS Komet Arsten der absolute Härtetest an: Zwei Drittligisten und vier Oberligisten geben sich bei ihnen in der Halle an der Egon-Kähler-Straßevon 10.30 Uhr bis etwa 19.
27.08.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Am Sonnabend steht bei den Oberliga-Handballerinnen des TuS Komet Arsten der absolute Härtetest an: Zwei Drittligisten und vier Oberligisten geben sich bei ihnen in der Halle an der Egon-Kähler-Straßevon 10.30 Uhr bis etwa 19.15 Uhr ein Stelldichein. „Für uns ist das der Höhepunkt unserer Saisonvorbereitung“, sagt der Arster Trainer Marc Winter. Seine Mannschaft trifft im Turnier auf eine Konkurrenz, die sich gewaschen hat. Schon in der Vorrunde warten mit dem Hamburger Oberligisten TuS Alstertal-Langenhorn (11.15 Uhr) und dem Drittligisten Frankfurter HC (14.15 Uhr) zwei starke Gegner.

In der Parallelgruppe geht mit dem Drittliga-Neuling HSG Hude/Falkenburg (ohne seine Langzeitverletzte Linkshänderin Mareike Zetzmann) sowie den starken Oberligisten HSG Heidmark und BV Garrel ein ebenso illustres Feld an den Start. Die Platzierungsspiele beginnen ab 15 Uhr und dauern nach den 35-minütigen Gruppenspielen jeweils zweimal 20 Minuten. Damit wird den Teilnehmern auch konditionell viel abverlangt werden.“

„Das sind allesamt hochklassige Gegner“, sagt der Arster Coach. Zum Glück kann er am Sonnabend erstmals auf sein komplettes Aufgebot zurückgreifen. Unter anderem freut er sich über den einzigen „echten“ Neuzugang Bente Rave. Die talentierte Linkshänderin ist über den MTV Herzhorn und die SG Buntentor/Neustadt zum Oberliga-Achten der vergangenen Saison gestoßen. Sie spielt auf Rechtsaußen und im rechten Rückraum.

Bei Jana Sell und Christin Meyer handelt es sich dagegen um Rückkehrerinnen, die ihre Comebacks nach längeren Verletzungspausen feiern. Die Spielmacherin Jana Sell kehrt nach einer schweren Fußverletzung und einer dreieinhalbjährigen Pause wieder zum TuS Komet Arsten zurück, sie muss ihren Trainingsrückstand aber erst einmal wieder aufarbeiten. Die Rückraumspielerin Christin Meyer greift dagegen rund eineinhalb Jahre nach ihrer Kreuzbandverletzung wieder im Arster Handballteam an.

Bitter ist für die Südbremerinnen lediglich, dass sie ihre starke Linkshänderin Lena Janssens unmittelbar vor dem Start der Saisonvorbereitung an den Zweitligisten SV Werder Bremen verloren haben. „Für Lena ist das natürlich eine ganz große sportliche Chance, aber uns fehlt sie jetzt natürlich an allen Ecken und Enden“, gibt Marc Winter zu. Das ist neben den Urlaubsabwesenheiten einiger Spielerinnen sicherlich auch einer der Gründe, weshalb die Saisonvorbereitung des TuS Komet Arsten bislang voller Höhen und Tiefen verlief. Bei einem Turnier des TuS Lahde/Quetzen verkaufte sich seine Mannschaft mit dem dritten Rang von vier Teilnehmern etwas unter Wert.

Bei einem Turnier im schleswig-holsteinischen Lauenburg musste Marc Winter sogar auf fünffachem Ersatz aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Insofern waren die Niederlagen gegen den HV Lüneburg (14:17), den Turnierzweiten HSG Heidmark (Oberliga/18:34), SV Henstedt-Ulzburg (3. Liga/18:26) und die LSV „Elbdiven“ Lauenburg (Schleswig-Holstein-Liga/13:17) keine Überraschung. Am Ende landeten die Südbremerinnen mit einem Sieg über die „Reserve“ der Elbdiven (Regionsliga) auf dem siebten Rang (von acht Mannschaften). „Meine Mannschaft hat sich gut weiterentwickelt“, sagt Winter.

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