Die Handball-Frauen und Männer des TS Woltmershausen zählen in der Landesklasse zu den Spitzenmannschaften In Pusdorf herrscht große Zuversicht

Bremen. Das 23:23 (11:9)-Unentschieden im letzten Spiel in der Hinrunde der Handball-Landesklasse (Krage) zwischen dem TS Woltmershausen und dem TSV Altenwalde änderte nichts am durchweg positiven Zwischenfazit von TS-Trainer Jörg Leyens. „13:3 Punkte nach acht Spieltagen spiegeln sicher die Qualität wieder, die in unserem Team steckt“, erläutert Leyens.
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Von Christian Markwort

Bremen. Das 23:23 (11:9)-Unentschieden im letzten Spiel in der Hinrunde der Handball-Landesklasse (Krage) zwischen dem TS Woltmershausen und dem TSV Altenwalde änderte nichts am durchweg positiven Zwischenfazit von TS-Trainer Jörg Leyens. „13:3 Punkte nach acht Spieltagen spiegeln sicher die Qualität wieder, die in unserem Team steckt“, erläutert Leyens.

Vergleiche man dieses Zwischenergebnis mit der vorherigen Saison, stehe nach acht Spieltagen eine Tordifferenz von 220:180 (2016/17) der Differenz von 242:207 (2017/18) gegenüber. „Jeder weiß jedoch“, betont der Coach, „dass die Statistik eine große Lüge ist, die aus lauter kleinen Wahrheiten besteht.“ – man müsse also schon genauer hinschauen. „Fakt ist, dass es keine Mannschaft gibt, die uns nicht schlagen kann“, ist Leyens von der ausgeglichenen Qualität innerhalb der Landesklasse überzeugt. „Wir sind jedoch auch in der Lage, jedes Team zu schlagen“, versichert er optimistisch, „deshalb schauen wir weiterhin von Spiel zu Spiel und rechnen nicht hoch, was wäre wenn.“

Mit dieser eher defensiven und zurückhaltenden Denkweise sei sein Team "bisher gut gefahren, dennoch sind wir uns bewusst, dass wir das Potenzial haben, um weiterhin im Konzert der Großen mitzuspielen." Die Spieler könnten laut ihres Trainers "den Wind nicht ändern, jedoch die Segel anders setzen", also an verschiedenen Stellschrauben drehen, um mindestens den dritten Platz aus der Vorsaison auch in diesem Jahr erneut zu belegen. Aufgrund des großen Kaders sei der TS Woltmershausen vor dem Start in die Rückrunde (Sonnabend, 13. Januar, 16 Uhr bei Tabellenführer SV Beckdorf II) breit und gleichwertig genug aufgestellt "und dadurch recht flexibel“, wie Leyens konstatiert.

Bei den Frauen zeigt sich TS-Trainerin Michaela Feldmann nach dem 28:23 (11:16)-Erfolg gegen den TSV Intschede ebenfalls zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden des Teams. „Wir sind mit dem jetzigen Tabellenplatz fünf nach acht Spieltagen sehr zufrieden und haben uns mittlerweile auch gut aufeinander eingespielt“, erklärt die Trainerin. Die Abläufe innerhalb der einzelnen Mannschaftsteile würden zunehmend besser funktionieren und das Team könne insgesamt durch gute Trainingsleistungen „einen Sprung nach vorne“ verzeichnen. „Leider haben wir in jedem Spiel immer mal wieder eine kurze Phase, in der es nicht so gut läuft“, warnt Feldmann jedoch gleichzeitig vor zu großer Euphorie, „aber durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und unseren Kampfgeist finden wir immer wieder zurück ins Spiel.“

Die Landesklasse der Frauen sei ihrer Einschätzung nach „sehr ausgeglichen“. Nun freuen sich Trainerin und Team auf die Pokalrunde und die zweite Hälfte der Saison. Die Zuversicht der Trainerin, eine ähnlich gelungene Saison zu spielen wie im Vorjahr, beruhe neben verschiedenen positiven Erfahrungen in erster Linie auf der Endphase der letzten Partie der Hinrunde: „Der Wille, die Punkte zu Hause nicht abzugeben, hat im zweiten Durchgang die Wendung gebracht“, blickt Feldmann auf die kämpferische Qualität ihrer Spielerinnen zurück. Die Abwehr habe gegen sehr bewegliche Aufsteigerinnen „deutlich besser gestanden“, so Feldmann, „die Torwartleistung wurde stabiler und die Pfostenwürfe aus der ersten Halbzeit gingen in Hälfte zwei ins Tor.“ Diesen Schwung wolle das Team nun mit in die Rückrunde nehmen.

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