Deutschland Jan-Hendrik Jagla: «Es geht auch ohne Dirk»

Kayseri. Mit dem 82:81-Sieg im Basketball-Krimi gegen Vize-Europameister Serbien haben Deutschlands Korbjäger bei der WM in der Türkei einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht. Für die hochgelobte neue DBB-Generation war es der erste bedeutende Erfolg ohne Superstar Dirk Nowitzki.
30.08.2010, 11:21
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Kayseri. Mit dem 82:81-Sieg im Basketball-Krimi gegen Vize-Europameister Serbien haben Deutschlands Korbjäger bei der WM in der Türkei einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht. Für die hochgelobte neue DBB-Generation war es der erste bedeutende Erfolg ohne Superstar Dirk Nowitzki.

«Wir haben gezeigt, dass es auch ohne Dirk geht», sagte Jan- Hendrik Jagla im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Mit seinem spektakulären Dreipunktwurf 63 Sekunden vor Schluss sorgte der Co-Kapitän am Sonntagabend in der zweiten Verlängerung für den Sieg.

Die jüngste deutsche Mannschaft, die je bei einer WM dabei war, hat den Vize-Europameister besiegt. Was bedeutet dieser Erfolg?

Jagla:«Der Sieg ist enorm wichtig, weil wir unserem Ziel, das Achtelfinale zu erreichen, damit einen großen Schritt näher gekommen sind. Es ist schön, dass wir für unsere harte Arbeit endlich einmal belohnt wurden. Bei der EM im vergangenen Jahr haben wir ohne Dirk Nowitzki auch schon gut gespielt, aber meist verloren. Auch gegen Argentinien waren wir nah dran, am Ende hat es aber nicht gereicht. Jetzt hat es endlich geklappt. Wir haben gezeigt, dass es auch ohne Dirk geht.»

Sie haben kurz vor Schluss mit einem fulminanten Dreier für die Entscheidung gesorgt. Was ging in diesem Moment in Ihnen vor?

Jagla:«Da denkt man eigentlich nicht viel. Zunächst versucht man nur, den Ball irgendwie in Richtung Korb zu bringen. Als das Ding dann drin war, habe ich aber schon gedacht, ok, das können wir jetzt wirklich packen.»

Was ist für das deutsche Team nun bei der WM noch drin?

Jagla:«Wir müssen auf dem Boden bleiben und weiter hart arbeiten. Uns wird hier nichts geschenkt. Die jungen Spieler haben sich aber toll weiterentwickelt und lernen jeden Tag weiter dazu. Von daher werden wir an dieser Generation noch sehr viel Freude haben. Bei der WM bleibt der Einzug ins Achtelfinale das Ziel und dafür brauchen wir noch einen Sieg.» (dpa)

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