Sixdays Bremen Jugend forscht auf Rennoval

Um dem Trend zum Rennradsport Rechnung zu tragen und dem Nachwuchs die Chance zu geben, einmal vor größerem Publikum richtiges Sixdays-Feeling zu genießen, werden bei den Sixdays Bremen erstmals U19-Wettkämpfe angeboten.
08.01.2015, 17:30
Lesedauer: 1 Min
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Es ist sehr gut bestellt um den Radsport-Nachwuchs in Deutschland. Überall im Land finden junge Athleten Gefallen an dieser Sportart. Sie tummeln sich auf der Straße, aber auch auf den Radrennbahnen, den so genannten Velodromen, von denen es noch immer etliche gibt. Zwischen Rostock und Hamburg im Norden bis nach München und Konstanz im Süden können derzeit über 30 teilweise überdachte, aber auch Naturbahnen genutzt werden. Darüber hinaus gibt es Rennbahnen, die ausschließlich für Veranstaltungen wie Sechstagerennen – zum Beispiel in Bremen – aufgebaut werden.

Die meisten dieser Bahnen sind übrigens 250 Meter lang. Das ist ideal, denn vier Runden entsprechen genau einem Kilometer. Die Bahn in Bremen ist 166,66 Meter „kurz“. Für einen Kilometer müssen die Fahrer also sechs Runden zurücklegen. 500 Meter sind nach drei Runden somit geschafft. Um dem Trend zum Rennradsport Rechnung zu tragen und dem Nachwuchs die Chance zu geben, einmal vor größerem Publikum richtiges Sixdays-Feeling zu genießen, bieten die Organisatoren des 51. Bremer Sechstagerennens erstmals U19-Wettkämpfe in Bremen an. Das war auch eine der Voraussetzungen, um ein Kategorie-1-Prädikat zu erhalten. Wie bei den Profis und beim UIV-Cup der U23-
Fahrer sind zwölf Teams am Start. Die Jugendlichen, die aus ganz Deutschland anreisen, werden am Freitagabend sowie am Sonnabend während des Kidsdays auf
die Sättel steigen.

Zunächst steht für sie ein 30-Minuten-Rennen an, in der zweiten Etappe müssen sie 45 Minuten fahren. Dazu gehören nicht nur Kondition und Konzentration, sondern auch
eine gehörige Portion Mut. „Das werden die jungen Wilden schon schaffen. Die sind alle forsch genug“, ist sich der Sportliche Leiter Erik Weispfennig sicher. Einige kennt er persönlich, denn auf seiner „Heimbahn“ im badischen Oberhausen sind viele Talente häufig beim Training nterwegs. Per E-Mail konnten sich die U19-Fahrer, darunter einige Deutsche Meister, für das Rennen in Bremen bewerben. Und es fiel Weispfennig nicht leicht, einigen eine Absage zu erteilen.

Das U19-Rennen hat sogar internationalen Anstrich, denn neben den zehn startenden Zweierteams aus Deutschland kommt ein Team aus Polen und eines wird aus Dänemark anreisen. „Es wird spannend zu sehen sein, wie gut die Jugendarbeit in unseren Nachbarländern klappt.“

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