Werders C-Jugend 22:22 gegen VfL Oldenburg - A-Jugend mühelos Kein Sieger im Spitzenspiel

Östliche Vorstadt. Die weibliche C-Jugend des SV Werder Bremen hat im Topspiel der Handball-Oberliga gerade noch so die Kurve gekriegt.
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Von Christian Markwort

Östliche Vorstadt. Die weibliche C-Jugend des SV Werder Bremen hat im Topspiel der Handball-Oberliga gerade noch so die Kurve gekriegt. Sie lag zu Hause gegen den VfL Oldenburg bereits mit sechs Toren zurück, am Ende sicherte sie sich aber mit dem 22:22-Unentschieden einen verdienten Punkt. Die weibliche A-Jugend der Grün-Weißen hatte in der Oberliga-Vorrunde beim SV Grambke-Oslebshausen dagegen ein leichtes Spiel. Sie verteidigte mit dem 29:16-Erfolg bei den chancenlosen Gelb-Blauen den ersten Rang.

Die C-Mädchen des SV Werder Bremen hatten sich und ihre Zuschauer im Topspiel gegen den VfL Oldenburg (22:22) lange Zeit auf die Folter gespannt. Bis zum 8:8 von Tessa Budelmann war das Spiel ausgeglichen verlaufen, danach fielen die Grün-Weißen über den 10:15-Pausenstand bis auf 12:18 zurück (34.).

„Meine Mannschaft hat im zweiten Durchgang eine absolut starke Teamleistung gezeigt“, lobte Werders Trainerin Grit Gerke den nun aufkommenden enormen Kampfgeist ihres Teams. Bei dem sprangen sogar die Spielerinnen auf der Reservebank bei jeder gelungenen Aktion auf und feuerten ihre Mitspielerinnen weiter an. Die bekämpften die Oldenburgerinnen wiederum mit einer offensiveren und couragierteren Abwehr als noch zuvor.

Als der Neuzugang Eske Dörgeloh (die Linkshänderin kommt mit Zweitspielrecht von der TSG Hatten-Sandkrug) und die Linksaußen Lisa Mackowiak, die ihre Chancen eiskalt nutzte, dreimal in Folge zum 20:21 trafen, begannen die Niedersachsen zu wackeln. Die Linkshänderin Nina Engel und Jana Mosel glichen 105 Sekunden vor dem Abpfiff zum 22:22 aus. 22 Sekunden vor Ultimo befanden sich die Grün-Weißen sogar noch einmal in Ballbesitz, ein Tor fiel aber nicht mehr. Das Gerke-Team tritt am Sonntag um 13:30 Uhr als Tabellenvierter (3:1 Punkte) beim Vorletzten TSG Burg Gretesch an.

SV Werder Bremen: Hinrichs, Goldbach; Kreft, Mosel (3), Schmiemann, Paeslack (1), Ließmann, Budelmann (1), Engel (10/3), Schiffler (1), Mackowiak (5), Dörgeloh (1), Becker

Die weibliche A-Jugend des SV Werder Bremen spazierte beim 29:16-Erfolg über das bislang sieglose Schlusslicht SV Grambke-Oslebshausen mühelos zum fünften Saisonsieg. Im Gegensatz zum Gegner hatte sie einige Schwierigkeiten mit dem prall aufgepumpten Ball, mit dem sie ohne Haftmittel, der so genannten Backe, hantieren musste. Das ging gerade bei den Spielerinnen des Öfteren schief, die im ersten Frauenteam mit viel Baumharz in der zweiten Bundesliga trainieren und dort auch teilweise eingesetzt werden.

Einige Würfe machten aber auch die Grambker Torhüterinnen Malin Appel und Charline Ruete mit guten Paraden zunichte. „Meine Mannschaft hat die Pflichtaufgabe gelöst, die 16 Fehlwürfe sind für mich verzeihlich“, meinte Werders Trainer Florian Marotzke. Seine Tücken hatte übrigens auch der elektronische Spielbericht, der an diesem Spieltag einfach nicht funktionieren wollte und später keinen Blick mehr auf die Torstatistik freigab.

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