B-Junioren unterliegen 0:2

Kiel beendet Werders Serie

Bremen. Am elften Spieltag der Fußball-Regionalliga verloren die B-Junioren des TuS Komet Arsten das Kellerduell gegen den Hamburger SV II mit 1:2 und ließen damit wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen. Auch der SV Werder II musste sich gegen Holstein Kiel mit 0:2 geschlagen geben.
03.12.2015, 00:00
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Von Ole Haukenfrers

Am elften Spieltag der Fußball-Regionalliga verloren die B-Junioren des TuS Komet Arsten das Kellerduell gegen den Hamburger SV II mit 1:2 und ließen damit wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen. Auch der SV Werder II musste sich gegen Holstein Kiel mit 0:2 geschlagen geben.

Werder Bremen II – Holstein Kiel 0:2 (0:1): Nach drei Siegen und einem Unentschieden aus den vorherigen vier Begegnungen endete die Bremer Erfolgsserie. Ausschlaggebend für die Niederlage war insbesondere die physische Überlegenheit der Kieler, die im Schnitt ein Jahr älter waren. „Wir hatten spielerisch die besseren Anlagen, aber körperlich wurden wir von Kiel überrascht“, erklärte Frank Bender, Trainer der Hausherren. Vor allem in der Anfangsphase hatten seine Akteure ihre Probleme mit der Athletik der Gäste, die darüber hinaus gut nach vorne spielten. Lukas Philipp Bente erzielte nach einem Bremer Ballverlust die Führung, woraufhin die Hausherren aufwachten und im Anschluss die Begegnung dominierten. David Lennart Philipp traf nach einer halben Stunde jedoch nur das Kieler Außennetz, und auch Fred Quarschie verfehlte mit seinem Fernschuss das gegnerische Tor knapp. „Wir haben uns zu wenige Chancen herausgespielt“, analysierte Frank Bender, dessen Team zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff das 0:2 kassierte. Erneut war es Lukas Philipp Bente, der nach einer Standardsituation aus kurzer Distanz traf. Ein Tor nach einem ruhenden Ball hätte man zu diesem Zeitpunkt eher den Bremern zugetraut, die ein klares Chancenplus nach Standardsituationen hatten, diese aber schlecht nutzten.

TuS Komet Arsten – Hamburger SV II 1:2 (1:1): „Das war ein echtes Abstiegsduell“, sagte Arstens Übungsleiter Burak Bahar. Der erste Aussetzer unterlief den Hausherren, die nach 24 Minuten bei einem Hamburger Freistoß aus dem rechten Halbfeld unachtsam waren, sodass Corvin Bock den Ball problemlos einköpfen konnte. „Da haben wir gepennt!“, ärgerte sich Burak Bahar, dessen Mannschaft über die gesamte Spielzeit nur zwei Großchancen kreierte. Eine davon versenkte Dominic Pereira aus kurzer Distanz (33.), die andere schoss Max Buschermöhle an den Pfosten (37.). Tim Schultka erzielte nach einer Stunde schließlich den entscheidenden Treffer per Kopf und sicherte den Gästen damit drei ganz wichtige Punkte.

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