Fußball-Bundesliga Die gleichen Machtverhältnisse wie in den Vorjahren

Schon nach dem ersten Spieltag sind die Hoffnungen weitgehend zerstört, dass dem FC Bayern eine stärkere Konkurrenz gegenüber steht. Doch es soll nicht zu früh geurteilt werden, meint Jörg Niemeyer.
07.08.2022, 21:16
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Die gleichen Machtverhältnisse wie in den Vorjahren
Von Jörg Niemeyer

Gerade mal der erste Spieltag liegt hinter den Klubs der Fußball-Bundesliga und ihren Fans – und die Hoffnung auf eine spannendere Saison als in den vergangenen zehn Jahren ist weitgehend verflogen. Wie der FC Bayern das Eröffnungsspiel beim 6:1 in Frankfurt dominiert hat, war beeindruckend. Nichts war davon zu sehen, dass der Meister unter dem Fortgang seines Toptorjägers Robert Lewandowski gelitten haben könnte. Im Gegenteil: Die Bayern wirkten im Angriff ohne ihre bisherige zentrale Figur fast schon befreit und auf jeden Fall nicht gehemmt.

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Doch es ist eben nur der erste von 34 Spieltagen absolviert. So wenig wie sich sagen lässt, dass der Wiederaufsteiger SV Werder angesichts seiner mutigen Leistung beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga mithalten kann, so wenig sollte der FC Bayern nun gleich zum Titelträger erklärt werden. Er hat, wie Werder auch, ein erstes klares Zeichen gesetzt. Doch in München wie in Bremen werden Spieler und Mannschaftsverantwortliche schlau genug sein, dieses erste Signal nicht überzubewerten.

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