Werders weibliche Handball-C-Jugend siegt mit 35:15 und 29:20 Kurs Richtung Oberliga

Östliche Vorstadt. Die weibliche C-Jugend des SV Werder Bremen befindet sich auf dem besten Weg, in die Handball-Oberliga einzuziehen. Die Grün-Weißen setzten sich in zwei Spielen binnen 23,5 Stunden sowohl gegen den Sportclub Ihrhove 07 (35:15) als auch gegen die JSG Geestland (29:20) durch.
07.09.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Olaf Kowalzik

Östliche Vorstadt. Die weibliche C-Jugend des SV Werder Bremen befindet sich auf dem besten Weg, in die Handball-Oberliga einzuziehen. Die Grün-Weißen setzten sich in zwei Spielen binnen 23,5 Stunden sowohl gegen den Sportclub Ihrhove 07 (35:15) als auch gegen die JSG Geestland (29:20) durch. Damit nimmt sie zwei Spieltage vor dem Ende der Oberliga-Vorrunde mit 8:0 Zählern den ersten Platz ein. Zwei Punkte fehlen dem SVW noch zum Einzug in die höchste Spielklasse. Diese gilt es im Spitzenspiel gegen die JSG Wilhelmshaven (17. September, 12 Uhr, Klaus-Dieter-Fischer-Halle) oder am Abschlussspieltag gegen die JHSG Varel (23. September) einzufahren.

Auch wenn es beim 35:15 (14:7)-Heimsieg unbegründet war, gingen die Grün-Weißen mit großem Respekt ins Spiel gegen Concordia Ihrhove. Schließlich hatten die Niedersachsen einen Großteil ihrer Spielerinnen aus dem Oberligakader der vergangenen Saison aufgeboten. Beide Mannschaften lieferten sich in den ersten Minuten eine Reihe technischer Fehler, bevor die Gastgeberinnen ab der achten Minute an Fahrt aufnahmen. Ihre 3:2:1-Abwehr störte das Angriffsspiel der Niedersachsen derart empfindlich, dass Nina Engel (4), Jana Mosel und Isabell Krawutschke die 3:0-Führung binnen sechs Minuten auf 9:1 ausbauten. Nach dem Seitenwechsel ergaben sich die Gäste dann immer mehr ihrem Schicksal.

Einen Tag später hatte der SV Werder Bremen bei der JSG Geestland auf seine Torjägerin Nina Engel verzichtet, da diese die B-Jugend im wichtigen Spiel beim TV Oyten unterstützen sollte. Außerdem musste die Kreisläuferin Maria Ließmann verletzungsbedingt pausieren. Anfangs gestaltete sich die Begegnung noch ausgeglichen, sodass es nach acht Minuten 4:4 stand. „Danach legte meine Mannschaft ihre Abstimmungsprobleme in der Abwehr ab und fand besser ins Spiel“, sagte Werders Trainerin Grit Gerke, die in beiden Spielen viel durchgewechselt und auf den einzelnen Positionen einiges ausprobiert hatte. Im Angriff übernahm Jana Mosel auf der Mitte Verantwortung und erzielte zwölf Tore, am Kreis war es Nadine Becker, die sechsmal traf. Die Gäste setzten sich auf 10:4 ab und bauten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 16:9 aus. Im zweiten Durchgang gab sich der SVW keine Blöße mehr. Die spielfreie Zeit am Wochenende nutzen die Grün-Weißen zum Start am Sonntag beim AMTV-Cup in Hamburg. Gegner sind Schwerin, Rostock und der Gastgeber AMTV Hamburg.

SV Werder Bremen: Goldbach; Krawutschke (6/1), Kreft (3/1), Mosel (18/1), Adilovic (2), Budelmann (5/1), Ließmann (2), Paeslack (2), Engel (11), Mackowiak (5), Becker (10), Schmiemann.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+