swb-Marathon am Sonntag Läufer statt Autos

Am kommenden Sonntag findet in Bremen zum zehnten Mal der swb-Marathon statt. An der Laufstrecke geparkte Auto sollten rechtzeitig entfernt werden. Anderenfalls kommt der Abschleppwagen.
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Läufer statt Autos
Von Anke Landwehr

Am kommenden Sonntag gehört Bremen in weiten Teilen den Marathonläufern, die Innenstadt wird komplett zur Fußgängerzone. Einige Ein- und Ausfallstraßen bleiben zwar geöffnet, doch der älteste Teil der Stadt ist für Auto- und Zweiradfahrer unzugänglich. Und: Anwohner der Laufstrecke sind gut beraten, ihre Fahrzeuge rechtzeitig zu entfernen. Anderenfalls kommt der Abschleppwagen.

260 Euro. So teuer kommt es motorisierte Bremer zu stehen, die an der Marathonstrecke wohnen und für ihr Auto am kommenden Sonntag nicht bis spätestens 7.30 Uhr einen anderen Parkplatz als in der eigenen Straße gefunden haben. „Besser, sie fahren es schon am Sonnabendabend weg. Dann können sie ganz sicher sein, dass ihr Auto nicht abgeschleppt wird“, rät Wiebke Jakob, beim swb-Marathon für die Pressearbeit zuständig. Die Veranstaltung wird zum zehnten Mal ausgetragen. Jakob: „Mit den weiteren noch zu erwartenden Meldungen werden locker 7000 Läufer und Läuferinnen an den Start gehen.“

Wo sie über Asphalt und Pflaster traben, darf kein Auto im Wege stehen. Nur Zaungäste auf zwei Beinen sind gern gesehen, um das Teilnehmerfeld anzufeuern. Start und Ziel befinden sich auf dem Markplatz. Um 9.35 fällt der Startschuss für den Zehn-Kilometer-Lauf, zehn Minuten später machen sich die Marathonläufer auf ihren 42,195 Kilometer langen Weg und um 11.25 Uhr startet der Halbmarathon (21,0975 Kilometer). Laut Zeitplan müssen die Teilnehmer beider Gruppen das Ziel spätestens um 15.30 Uhr erreicht haben.

Die Strecken links der Weser würden schon „deutlich früher“ wieder befahrbar sein, sagt PR-Frau Wiebke Jakob. Sobald das Feld einen Abschnitt hinter sich gelassen habe, würden dort die Absperrungen abgebaut. Um „nahezu jedem Bremer die Gelegenheit zu geben, andere Stadtteile zu erreichen, Bremen zu verlassen oder Besuch zu empfangen“, seien die Kurfürstenallee, die Oldenburger Straße, der Nordwestknoten, die Karl-Carstens-Brücke (Erdbeerbrücke) und der Osterdeich stadteinwärts (bis zur Theatergarage) befahrbar. Wer direkt in die Innenstadt will, stößt an Grenzen – es sei denn, er nutzt den Park- oder Bike & Ride-Service der BSAG. Der öffentliche Nahverkehr werde nur geringfügig vom Marathon beeinträchtigt sein, hat Jakob von dem Unternehmen erfahren.

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Ihr Tipp: Besser eine halbe Stunde mehr Fahrtzeit einplanen, wenn ein Termin einzuhalten ist. Jakob ist klar, dass die zu erwartenden Behinderungen „gelegentlich für Ärger sorgen können“. Vor drei Jahren war sie selber nicht ganz glücklich, an der Laufstrecke zu wohnen. Die Geburt ihres Kindes stand bevor. „Es war ein heißer Tag und wir wären gerne noch mal mit dem Auto rausgefahren. Was aber nicht ging.“ Und wenn die Tochter am Sonntag und nicht am Tag nach dem Marathon gekommen wäre? „Dann hätten wir den Rettungsdienst gerufen. Die dürfen überall hin.“

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