Tour de France

Kämnas Tour-Rückblick

„Je weiter es wegrückt, desto unrealer wirkt es irgendwie“, sagt Tour-de-France-Etappensieger Lennard Kämna im großen Interview mit dem WESER-KURIER. Er habe sich selbst überrascht.
21.09.2020, 17:23
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Kämnas Tour-Rückblick
Von Olaf Dorow

Bremen. Tour-de-France-Etappensieger Lennard Kämna gibt zu, dass er noch eine Weile brauchen wird, ehe er begreift, was er beim bedeutendsten Radrennen der Welt erreicht hat. „Je weiter es wegrückt, desto unrealer wirkt es irgendwie“, sagte er im Interview mit dem WESER-KURIER. Er hätte kaum daran geglaubt, wenn ihm jemand nach der ersten Tour-Woche einen baldigen Etappensieg prophezeit hätte. „Ich habe mich dann eher selbst überrascht“, sagte er. Was die Erwartungshaltung rund um ihn herum anbelange, habe er seinen eigenen Umgang damit gefunden. „Ich tue mich schwer damit zu sagen: Das Beste, was ich erreichen kann, ist ein Tour-Sieg. Das ist so außergewöhnlich, das schafft halt nicht jeder. Wenn es bei mir eben nur zu Platz zehn oder 15 reicht, dann ist das auch etwas sehr, sehr Gutes“, sagte Lennard Kämna, der Ende September noch den Klassiker Flèche Wallone und danach drei weitere Ardennen-Klasiker fahren will.

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