Floorball Lilienthal holt Floorball-Pokalsieg

5:4-Sieg im Finale gegen Favorit Weißenfels. Mannschaft löst sich nach dem Saisonende auf
11.03.2019, 17:26
Lesedauer: 1 Min
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Von Jan-Henrik Gantzkow

Die Floorballer vom TV Lilienthal haben den deutschen Floorball-Pokal gewonnen. Für die „Wölfe“, die sich zum Saisonende aus der höchsten Spielklasse zurückziehen, war dies der erste Titelgewinn in der Vereinshistorie. „Das ist der absolute Wahnsinn. Wir sind hier als Außenseiter hergefahren, haben aber einen unglaublichen Teamspirit entwickelt und so für eine echte Sensation gesorgt. Das ausgerechnet in der letzten Spielzeit zu schaffen, ist natürlich krass“, strahlte TVL-Kapitän Dennis Heike nach dem Triumph beim Final Four in Leipzig. Die Mannschaft löst sich Saisonende aus ganz unterschiedlichen Gründen auf.

Schon im Halbfinale zeigten die Lilienthaler eine herausragende Mannschaftsleistung und schlugen den favorisierten Titelverteidiger und Rekordmeister UHC Sparkasse Weißenfels nach einer dramatischen Partie mit 5:4 in der Verlängerung. Niklas Bröker erzielte das goldene Tor und brachte sein Team nach zwei Halbfinalpleiten in Serie endlich ins langersehnte Finale.

Im Endspiel knüpfte das Team von Trainer Jesse Backman an die starke Vorstellung vom Vortag an: Gegen die Red Devils Wernigerode wurde es zwar trotz eines 6:2-Vorsprungs noch mal spannend, am Ende stand aber doch ein 8:5-Sieg. „Ich bin einfach stolz auf die Jungs. Sie haben genau das umgesetzt, was ich mir erhofft hatte und die beste Saisonleistung gezeigt“, strahlte auch der finnische Übungsleiter nach dem Überraschungscoup.

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