Eiskunstläufer des ERB Bremen sammeln bei Bremer Meisterschaften acht Medaillen Lisa Welik: Dank Axel zum Landestitel

Bremen. Gut fünf Wochen vor dem internationalen „Paradice-Cup“ unterstrichen die Eikunsläufer des ERB Bremen schon einmal ihre gute Form.
12.02.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Rainer Jüttner

Insgesamt gingen in der Eisarena Bremerhaven vier Vereine aus Bremen und Bremerhaven an den Start.

In der Altersklasse Minis Mädchen glänzte die jüngste Teilnehmerin Xenia Zobel , die mit ihren 7 Jahren zu König der Löwen eine fehlerfreie Kür lieferte. Mit viel Tempo und hoher Beweglichkeit überzeugte sie das Wertungsgericht und riss das Publikum mit. Am Ende reichte es für den zweiten Platz. Auch Emily Fast zeigte eine mitreißende Kür zu dem Hitschlager „Atemlos“ von Helena Fischer und gewann damit Bronze.

Bei den Freiläufern mussten die Mädchen und Jungen gegeneinander antreten. Dabei erlief sich Erik Welik mit einer guter Performance und sauberen Sprüngen als einziger Junge in diesem Wettbewerb zu „Rocky“ die Silbermedaille. „Erik hat sich in den letzten Monaten enorm gesteigert und zeigt für sein Alter anspruchsvolle Sprünge und Pirouetten. Wenn er so weiter macht, hat er sehr gute Perspektiven“, sagte Trainerin Viktoria Dederer

Auch Nalani Dronia hat in diesem Jahr erst den Rittberger und den Lutz als schwierige Sprünge mit einer Umdrehung erlernt und präsentierte sie bei den Titelkämpfen mit viel Geschick. Insbesondere in der B-Note sammelte sie als „Pink Panther“ hohe Punkte und unterstrich mit guten Schritten ihren Laufstil. Dafür wurde sie mit der Bronzemedaille belohnt.

Für die größte Überraschung sorgte Lisa Welik, die erst vor kurzem ihren Axel erlernt hat und ihn gleich zweimal in ihrem Kürprogramm zeigen konnte. Am Ende setzte sie sich damit in der Kürklasse 8 als Landesmeisterin durch. „Ich war total aufgeregt und hatte am meisten Angst davor, dass ich den Axel nicht stehen werde. Und dann war ich so glücklich, als alles so gut geklappt hat“, sagte die neue Titelträgerin.

Der Axel gilt mit seinen eineinhalb Umdrehungen als einer der schwierigsten Sprünge in dieser Gruppe. Auch Victoria Schön gelang ein guter Auftritt und sie sicherte sich mit einer orientalischen Performance und Pirouetten aus schwierigen Positionen die Silbermedaille.

Am 21. und 22. März findet der internationale „Paradice Cup“ in der Bremer Eishalle statt und der ERB Bremen als Ausrichter will auch dort gut aussehen.

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