Basketball-EuroChallenge Machowski: "Bravourös gemeistert"

Oldenburg. Nach dem erstmaligen Einzug ins Final Four der EuroChallenge hat Trainer Sebastian Machowski reichlich Komplimente an die Profis der EWE Baskets Oldenburg verteilt.
20.03.2013, 15:38
Lesedauer: 2 Min
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Oldenburg. Nach dem erstmaligen Einzug ins Final Four der EuroChallenge verteilte Trainer Sebastian Machowski reichlich Komplimente an die Profis der EWE Baskets Oldenburg. "Toll, dass wir das Halbfinale erreicht haben und um einen Titel spielen können", sagte Machowski nach dem 100:78-Erfolg über den ukrainischen Vertreter BC Chimik Juschne.

Als vierter deutscher Verein hatten sich die Niedersachsen am Dienstagabend für die Endrunde eines Europapokal-Wettbewerbs qualifiziert. "Die Mannschaft hat das bravourös gemeistert. Ich bin sehr zufrieden", sagte der Coach.

Begeistert zeigte sich der ehemalige Profi von der Moral und der kämpferischen Einstellung seines Teams. Der Sieg im dritten Spiel der best-of-three-Serie war für die Baskets das vierte Spiel in acht Tagen. Etwas enttäuscht war Machowski nur vom Zuschauer-Interesse. Während in der Bundesliga zu jedem Heimspiel 3100 Anhänger in die Arena strömen, sahen die Partie gegen Juschne nur 2205 Fans. "Natürlich würde ich mir wünschen, dass die Halle voll ist. Aber dennoch war die Stimmung fantastisch", so der 41-Jährige.

Im Final Four wartet am 26. April nun Pinar Karsiyaka Izmir aus der Türkei. Wo die Endrunde stattfindet, ist noch unklar. Oldenburg wird sich nicht als Ausrichter bewerben. "Die Durchführung des Final Four ist mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden. Es macht keinen Sinn, dass wir uns hier in dieser Phase möglicherweise übernehmen", sagte Geschäftsführer Hermann Schüller am Mittwoch.

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Während die Fans des deutschen Meisters von 2009 von einem möglichen zweiten Titel träumen, blickte der Coach bereits auf den Liga-Alltag: "Es geht nun Schlag auf Schlag. Am Samstag sind wir schon wieder in Hagen gefordert." Denn in der Bundesliga wollen die Gelb-Blauen die gute Ausgangsposition verteidigen. Nach vier Siegen in Serie ist die Playoff-Teilnahme fast sicher. Aktuell befinden sich die Norddeutschen auf dem dritten Platz. Eine Kampfansage an die Konkurrenz oder gar einen Titel-Anspruch gibt es aber nicht. Denn in den vergangenen beiden Jahren wurde die Runde der besten Acht jeweils verpasst. "Wir haben als Saisonziel einen Playoff-Platz ausgegeben. Davon jetzt abzuweichen, ist nicht notwendig", sagte Markowski bescheiden.

Dabei kristallisiert sich immer mehr heraus, dass seine Verpflichtung für die Baskets ein Glücksgriff ist. Der gebürtige Berliner kam im Sommer 2012 aus Braunschweig und machte aus den Oldenburgern einen Geheimfavoriten auf den Titel. "Ich bin hier mit dem Gedanken angetreten, dass mein Team guten Basketball spielt, hart und gut verteidigt und Spaß am Basketball hat. Das sieht bislang sehr gut aus. Aber jetzt kommt erst die heiße Phase", warnte Machowski. (dpa)

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