Werders Junioren bewzingen Havelse Mit knappem Sieg in die Pause

Bremen. Während sich die Fußball-B-Junioren des SV Werder Bremen II mit einem 1:0-Sieg gegen den TSV Havelse erfolgreich in die Winterpause verabschiedeten, verlief der Hinrunden-Abschluss für den TuS Komet Arsten weniger versöhnlich. Mit 0:2 unterlag der Regionalliga-Aufsteiger dem VfB Lübeck, ausschlaggebend für die Niederlage war eine Schiedsrichterentscheidung, mit der Komet zu lange haderte.
17.12.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Ole Haukenfrers

Während sich die Fußball-B-Junioren des SV Werder Bremen II mit einem 1:0-Sieg gegen den TSV Havelse erfolgreich in die Winterpause verabschiedeten, verlief der Hinrunden-Abschluss für den TuS Komet Arsten weniger versöhnlich. Mit 0:2 unterlag der Regionalliga-Aufsteiger dem VfB Lübeck, ausschlaggebend für die Niederlage war eine Schiedsrichterentscheidung, mit der Komet zu lange haderte.

TuS Komet Arsten – VfB Lübeck 0:2 (0:1). „Das war nie im Leben ein Foul“, kommentierte Arstens Trainer Burak Bahar den Freistoßpfiff, der dem Lübecker Führungstreffer vorausging. In der 24. Minute wertete der Unparteiische einen Zweikampf gegen Elisha Baidoo, anschließend köpfte Lübecks Marius Kluge zum 1:0 ein. Bis dahin waren die Hausherren spielbestimmend waren. Max Buschermöhle (8.) und Dominic Pereira (17.) vergaben in der Anfangsphase jedoch die aussichtsreichsten Arstener Möglichkeiten, da sie vor dem gegnerischen Tor zu kompliziert spielten. „Wir wollten den Ball ins Tor tragen“, bemängelte Burak Bahar. Nach dem Gegentreffer ließen die Bremer die Köpfe hängen, erst nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber wieder gefährlich vor das Lübecker Tor. Daniel Grandt verfehlte den Kasten von Tom Louis Bleck jedoch knapp (57.), ehe Max Buschermöhle mit seinem Distanzschuss an der Querlatte scheiterte (66.). In der Zwischenzeit hatte Marius Kluge seinen zweiten Treffer erzielt (61.), woraufhin sich Komet mit der elften Saisonniederlage in die Pause verabschiedete.

SV Werder Bremen II – TSV Havelse 1:0 (1:0). In der 61. Minute hatte Patrick Osterhage beim Stande von 1:0 für die Hausherren die Riesenchance, Werders Führung weiter auszubauen. Der Schütze setzte seinen Strafstoß jedoch neben das Havelser Tor. Bezeichnend war die Situation nicht nur für die Partie, sondern für die gesamte Hinrunde der Bremer, die durch ihre mangelhafte Chancenverwertung einige Punkte liegen ließen. „Das ist in dieser Saison wie eine Endlosschleife. Wir sind die spielstärkste Mannschaft der Liga, kreieren zahlreiche Möglichkeiten, nutzen aber viel zu wenige davon“, sagte Trainer Frank Bender. Auch gegen Havelse dominierte sein Team die Begegnung von Beginn an, Julian Rieckmann (8.) und Luc Ihorst (14.) vergaben die ersten Chancen nach Standardsituationen und auch der Distanzschuss von Caram Carneiro Alvez verfehlte das gegnerische Tor nur knapp (23.). „Wir hätten zur Pause 3:0 führen müssen“, sagte Frank Bender.

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