Grün-Gold-Club Bremen Nach Bronze soll nun Gold glänzen

Bremen. Bei der Weltmeisterschaft in Moskau wurde der Grün-Gold-Club Bremen vor zwei Wochen nur Dritter. "Jetzt sind wir deutlich stabiler geworden und können mit viel Selbstbewusstsein zur Deutschen fahren", sagt Trainer Roberto Albanese.
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Nach Bronze soll nun Gold glänzen
Von Ruth Gerbracht

Bremen. Sie haben sich nicht irritieren lassen. 'Wir konnten in Moskau noch nicht ganz das zeigen, was wir draufhaben', sagt Roberto Albanese Ziel war es vor zwei Wochen, in der russischen Metropole Weltmeister zu werden. Doch trotz drei Einsen wurde die Lateinformation des Grün-Gold-Clubs Bremen nur Dritter hinter Russland und Litauen. Eine Wertung, die Ansporn war, noch besser zu werden. 'Jetzt sind wir deutlich stabiler geworden und können mit viel Selbstbewusstsein zur Deutschen fahren', betont der Trainer.

Am Sonnabend im bayrischen Bamberg ist es schließlich so weit. Die Bremer Lateinformation präsentiert bei den Deutschen Meisterschaften ihre neue Choreografie 'Genesis' - eine schwierige, temperamentvolle Darbietung mit extrem vielen Bilderwechseln. Bei der WM klappte es noch nicht so wie gewünscht. Es schlichen sich einige kleine Fehler ein, die letztendlich ausschlaggebend dafür waren, dass die Bremer sich die entscheidende vierte Eins zum Sieg nicht holen konnten. Zwei Wochen später - nach eingehenen Analysen und vielen Trainingsstunden - glauben sie sich nun auf der sicheren Seite. Eine erfolgreiche Titelverteidigung ist das Ziel am Sonnabend. 'Die Mannschaft hat sich extrem gesteigert, und wir gehen optimistisch in den Wettbewerb', sagt Robert Albanese selbstbewusst.

'Von Tag zu Tag immer besser'

Insgesamt tanzen acht deutsche Mannschaften in Bamberg um den deutschen Meistertitel, darunter allein drei Lateinformationen aus dem kleinsten Bundesland Bremen. Neben dem Titelverteidiger Grün-Gold Bremen sind dies die TSG Bremerhaven und - mit besten Chancen auf einen vorderen Platz - das B-Team des Grün-Gold-Clubs. Auch die Mannschaft von Uta Albanese tritt mit einem neuen, von Roberto Albanese choreografierten Programm an. Sie tanzt nach den Popmusik-Klängen 'New York, Rio, Tokio'. Eine freche, dynamische Darbietung, die bestens auf die junge Mannschaft zugeschnitten ist. Schon seit mehreren Jahren gehört das B-Team des Grün-Gold-Clubs zu den besten Lateinformationen der Liga, seine Finalteilnahme gehört mittlerweile zum normalen Leistungsstandard. Im vergangenen Jahr gewann die Mannschaft bei den deutschen Titelkämpfen Bronze, und auch die Budnesliga schloss das Team von Uta Albanese mit dem dritten Rang erfolgreich ab, Kein Wunder, dass die zweite Mannshcaft des

Bremer Grün-Gold-Club seit Jahren als 'bestes B-Team aller Zeiten' gefeiert wird. Dabei sind die Voraussetzungen für diesen Erfolg nicht so einfach. Jedes Jahr muss die Bremer Trainerin viele Tänzer und Tänzerinnen ersetzen. Keine Wunder: Schließlich gilt das B-Team als Sprungbrett für die erste Mannschaft.

Umso erstaunlicher die Tatsache, dass die Formation trotz des alljährlichen Aderlasses jede Saison mit guten Platzierungen überrascht. Auch in diesem Jahr war die Zahl der Abgänge wieder heftig. 'Ich habe 15 neue Leute im Team', sagt Uta Albanese. Beklagen will sie sich deshalb aber nicht. Die Bremer Trainerin hat sich daran gewöhnt, mit schwierigen Bedingungen umzugehen und besitzt scheinbar ein glückliches Händchen, um in jeder Saison ein fast neues Team zu Höchstleistungen zu treiben. Wobei die Motivation der Nachwuchstänzer ihr in die Hände spielt. Denn wer im B-Team Bestleistungen bringt, besitzt die besten Chancen, ins A-Team zu wechseln. Auch in diesem Jahr läuft es im B-Team wieder rund. 'Die werden von Tag zu Tag immer besser', erklärt die Trainerin. Doch bei aller Begeisterung will Uta Albanese keine Kampfansagen geben. 'Wir wollen zunächst einmal super tanzen. Und wenn dann wieder der dritte Platz herausspringen würde, dann wäre das großartig.'

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