Handballer der SG HC Bremen/Hastedt II beenden Saison in der Landesklasse als Vizemeister - 46:29-Kantersieg zum Abschluss

Nach drittem Aufstieg in Serie Landesligist

Hastedt. Dreimal ist . .„Nach den vielen Höhen und Tiefen war das für uns ein positives Ende“, freute sich SG-Torwart Andreas Husmann über das geglückte Saisonfinale. Das war dem Durchmarschierer ja schließlich mit 44:12 Punkten und 852:698 Toren großartig gelungen.
18.05.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Hastedt. Dreimal ist . . . Hastedter Recht. Zumindest für die Landesklassen-Handballer der SG HC Bremen/Hastedt II. Sie fuhren mit dem 46:29-Kantersieg über den SV Grambke-Oslebshausen II die Vizemeisterschaft ein. Damit steigt das Team vom Jakobsberg weiter in die Landesliga auf. Zufrieden prostete sich die Hastedter Oberliga-Reserve zu und lachte für das Aufstiegsfoto fröhlich in die Kamera: Sie war vor drei Jahren in der A-Klasse gestartet und hatte in einem Anlauf die zweitniedrigste lokale Liga, danach die Bremenliga und jetzt auch noch die Landesklasse im Eiltempo durchquert.

„Nach den vielen Höhen und Tiefen war das für uns ein positives Ende“, freute sich SG-Torwart Andreas Husmann über das geglückte Saisonfinale. Das war dem Durchmarschierer ja schließlich mit 44:12 Punkten und 852:698 Toren großartig gelungen. Rekordverdächtig war der Saisonabschluss der Hastedter noch dazu, denn mit 46 Treffern gegen die Grambker warfen sie so viele Tore wie in dieser Saison noch nie. Außerdem flogen am Jakobsberg mit 75 Treffern in nur 60 Minuten so viele Bälle in beide Tornetze zusammen wie in dieser Saison ebenfalls noch nie.

Vielleicht hatte es ja daran gelegen, dass die Hausherren bis zuletzt um ihre Aufstiegschance kämpfen mussten. Da ein Gegner des scharfen Verfolgers aus Woltmershausen nicht gegen die Pusdorfer angetreten war, musste für das Team um Majk Skoric nämlich mindestens ein Punkt gegen den SVGO II her. Ansonsten hätte es zur Ermittlung des Vizemeisters zwei Entscheidungsspiele geben müssen. Das wollten die Hastedter natürlich im letzten Saisonspiel unbedingt verhindern, zumal sie das Lokalderby gegen Grambke-Oslebshausen auch noch vor heimischem Publikum bestreiten durften.

Dementsprechend gingen die Hausherren von der ersten Minute an hochkonzentriert und motiviert zu Werke, sodass der Aufstieg praktisch schon nach einer Viertelstunde beim 9:3 so gut wie in trockenen Tüchern war. Der Tabellenzweite ließ in der absolut fairen Partie auch danach nichts mehr anbrennen und fackelte auch weiterhin ein richtiges Angriffsfeuerwerk ab, bis der zweithöchste Saisonsieg unter Dach und Fach war. Zur Feier des Tages spendierte der Mannschaftssponsor Holger Zapfe (Achterdieker Bierverlach) dem Rekord-Heimsieger einiges an Ahoi 69-Bier, damit der dritte Aufstieg in Serie gebührend gewürdigt werden konnte.

Um den zu erreichen, hatte sich der Aufsteiger in der Saison schon eines starken Schlussspurts bedienen müssen. Die Hinrunde war nämlich mit 22:6 Punkten akzeptabel verlaufen, Mitte der Rückrunde gerieten die Bremer jedoch mit drei Niederlagen ein wenig aus dem Takt. Darunter waren die überraschenden Punktverluste bei den Absteigern aus Dollern (21:24) und Morsum (31:34). Dafür konnten sich die Hastedter auf ihre grandiose Heimstärke verlassen: Mit 27:1 Zählern waren sie am Jakobsberg nicht zu schlagen. Ihre letzte Heimniederlage datiert sogar vom 9. Mai 2015 gegen die HSG Lesum/St. Magnus II, damals im Spitzenspiel am letzten Spieltag der A-Klasse. Seitdem fuhren die Hastedter zu Hause in zwei Spielzeiten sagenhafte 46:2 Punkte ein.

Flankiert wurde der Aufstieg von einem starken Endspurt mit sechs Siegen in Folge, darunter das klare 29:19 gegen TS Woltmershausen und das wichtige 28:24 gegen die HSG Stedingen, die ihrerseits wieder Woltmershausen geschlagen hatte.

Mit dem Aufstieg in die Landesliga will sich die SG HC Bremen/Hastedt II verjüngen, um den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern. „Das muss ja schließlich für einen Liga-Neuling das oberste Ziel sein“, sagt Andreas Husmann.

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