Handball-Oberligist Habenhausen schließt sofortigen Wiederaufstieg nicht aus Nur ein externer Neuzugang

Bremen. Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen geht nur mit einem kleinen Kader in die neue Saison in der Oberliga Nordsee. ATSV-Trainer Lars Müller-Dormann und sein neuer Co-Trainer Marc Winter (vormals TuS Komet Arsten) stehen für die neue Speilzeit nur zehn Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung.
23.08.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Gunnar Schäfer

Bremen. Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen geht nur mit einem kleinen Kader in die neue Saison in der Oberliga Nordsee. ATSV-Trainer Lars Müller-Dormann und sein neuer Co-Trainer Marc Winter (vormals TuS Komet Arsten) stehen für die neue Speilzeit nur zehn Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung. Dabei konnte mit Ulf Grädtke (HSG Barnstorf/Diepholz) lediglich ein neuer Kreisläufer begrüßt werden. Yannick Schäfer (SG HC Bremen/Hastedt), Mark Schulat (TV Cloppenburg) und Hauke Marien (eigene Reserve) sind nicht mehr dabei. Fest zum Kader gehört auch der B-Jugendliche Miro Schluroff, der aufgrund seiner Zugehörigkeit zum erweiterten Nationalmannschafts-Kader auch für die Herren auflaufen darf. Schluroff soll im Rückraum an höhere Aufgaben herangeführt werden.

Optimale Vorbereitung

Ansonsten verlief die Vorbereitung für die Habenhauser nicht optimal. Da in der Halle am Bunnsackerweg ein neuer Fußboden eingesetzt wurde, konnte das Team entweder nur im konditionellen Bereich oder im Sand oder in der Halle Obervieland ohne die geliebte Backe trainieren. Trotzdem gehen Müller-Dormann und Winter optimistisch in die Saison. „Unser Saisonziel ist Platz eins bis drei. Auch wenn es schwer wird“, erklären beide unisono.

Dabei hofft das Duo, dass der ATSV von schweren Verletzungen verschont wird. Notfalls gibt es temporäre Verstärkungen aus der Reserve, die in der Verbandsliga wohl eine gute Rolle spielen dürfte. Ansonsten ist aus der Jugend, die in den letzten Jahren immer wieder für Verstärkungen im Herrenbereich gesorgt hat, wenig zu erwarten. Die A-Jugend spielt in der Landesliga. Aus dieser Klasse dürfte der Sprung in die Oberliga Nordsee sehr groß sein.

Linkshänder-Mangel

Der ATSV wird wieder von den Wähmann-Brüdern Björn und Mirko leben müssen. Die beiden sorgen nicht nur im Rückraum für Torgefahr, sondern halten auch die 6:0-Deckung der Habenhauser zusammen. Zudem sollen durch schnelles Umschalten aus der Defensive einfache Tore über Konter erzielt werden. Im Positionsspiel ist der Absteiger eher eingeschränkt, weil man im rechten Rückraum über keinen Linkshänder verfügt und mit Felix Meier lediglich über einen Linkshänder auf der rechten Außenbahn.

Kader: Olaf Abshagen, Marius Voss, Jannick Wessels - Marcel Fischer, Ulf Grädtke, Mattes Helbig, Felix Meyer, Lukas-Ole Müller, Kai Rudolph, Janick Schluroff, Miro Schluroff, Björn Wähmann, Mirko Wähmann.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+