Basketball Oldenburg top im Top-Spiel - Berlin vorn

Frankfurt/Main. Mit einer souveränen Vorstellung im Top-Duell des 20. Spieltages hat der deutsche Basketball-Meister EWE Baskets Oldenburg seinen Marsch in Richtung Bundesliga-Tabellenspitze fortgesetzt.
17.01.2010, 19:30
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Frankfurt/Main. Mit einer souveränen Vorstellung im Top-Duell des 20. Spieltages hat der deutsche Basketball-Meister EWE Baskets Oldenburg seinen Marsch in Richtung Bundesliga-Tabellenspitze fortgesetzt.

Der Titelverteidiger feierte nach einer souveränen Vorstellung bei den Skyliners Frankfurt mit 75:69 den vierten Sieg nacheinander und verbesserte sich in der Tabelle mit 31 Punkten auf Rang vier. Nur Vize-Meister Telekom Baskets Bonn nach dem 68:62 beim Mitteldeutschen BC, die Eisbären Bremerhaven (91:65 gegen Paderborn) auf Rang drei und ALBA Berlin (alle 33), das durch ein 80:55 gegen die Gießen 46ers die Tabellenspitze zurückeroberte, stehen vor den Niedersachsen.

«Wir haben das ganze Spiel kontrolliert. Es war ein großer Sieg gegen ein starkes Team», stellte Oldenburgs Trainer Predrag Krunic zufrieden fest. Vier Tage nach dem letzten Spiel in der Euroleague, in der die Oldenburger viel Lehrgeld zahlten, erwies sich sein Team von Beginn an hellwach und legte mit einer schnellen 7:0-Führung den Grundstein für den verdienten Erfolg. «Sie haben sehr clever gespielt und haben sich nie aus der Ruhe bringen lassen», zollte Frankfurts Spielmacher Pascal Roller den Gästen Respekt.

«Wir sind als Team aufgetreten, haben gut verteidigt und ein paar entscheidende Rebounds geholt», sagte Jason Gardner, der 13 Punkte zum Sieg beitrug. Bester Werfer bei den Gästen war vor 4780 Zuschauern in der Frankfurter Ballsporthalle Je'Kel Foster mit 23 Punkten. Bei den Skyliners überragte Derrick Allen mit 26 Zählern. «Gratulation an Oldenburg. Sie haben das Tempo hoch gehalten, das wir nicht mitgehen konnten», meinte Frankfurts Coach Murat Didin.

ALBA tat sich gegen Gießen im 150. Spiel unter der Regie von Trainer Luka Pavicevic lange schwer. Erst im Schlussviertel wurden die Berliner ihrer Favoritenrolle gerecht und landeten vor 9588 Zuschauern noch einen deutlichen Sieg. Derrick Byars war mit 21 Punkten bester Schütze bei den Hausherren, die mit 15 Erfolgen aus 18 Partien klar die beste Bilanz aller Bundesligisten aufweisen. Ein ähnlicher Spielfilm lief in Bremerhaven ab, wo die Paderborn Baskets erst im Schlussviertel einbrachen. Bryan Lucas (18) war vor 3320 Fans treffsicherster «Eisbär».

Bonn legte beim Aufsteiger MBC dagegen los wie die Feuerwehr und schien nach dem ersten Viertel (21:10) klar auf der Siegerstraße. Doch die Hausherren kämpften sich vor 2400 Zuschauern bis zum Ende des dritten Viertels (50:51) in die Partie zurück. Am Ende gab die größere Routine den Ausschlag zugunsten der Gäste, die in Jared Jordan (16) ihren besten Werfer hatten. «Der Spielverlauf war sehr eng und beide hätten bis zum Schluss gewinnen können», sagte Gäste-Trainer Michael Koch.

Oben dran bleiben die Artland Dragons nach dem souveränen 77:56 gegen EnBW Ludwigsburg. Das Team aus Quakenbrück liegt mit 31 Zählern auf Rang fünf nur zwei Punkte hinter Bonn. «Wir haben uns durch den Sieg ein bisschen Luft in der Tabelle verschafft und einen direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze in Schach gehalten», sagte Dragons-Coach Thorsten Leibenath. (dpa)

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