Eurocup Quartett will ins Viertelfinale - ALBA mit Sorgen

Frankfurt/Main. Das deutsche Quartett will im Basketball-Europapokal weiter für Furore sorgen, doch nach dem vermeintlich lockeren Aufgalopp stehen die Bundesligisten in der Zwischenrunde von Eurocup und Eurochallenge vor hohen Hürden.
25.01.2010, 13:43
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Frankfurt/Main. Das deutsche Quartett will im Basketball-Europapokal weiter für Furore sorgen, doch nach dem vermeintlich lockeren Aufgalopp stehen die Bundesligisten in der Zwischenrunde von Eurocup und Eurochallenge vor hohen Hürden.

«Um die nächste Runde zu erreichen, muss man seine drei Heimspiele gewinnen und dazu ein Auswärtsspiel. Wir müssen alles versuchen, um uns diesen Auswärtssieg gleich bei der ersten Gelegenheit zu sichern», sagte ALBA-Coach Luka Pavicevic vor dem Gastspiel bei Le Mans Sarthe am 26. Januar. Die Brose Baskets Bamberg (bei Panellinios Athen) und die Artland Dragons (bei FMP Zeleznik Belgrad) starten ebenfalls auswärts in die Runde der letzten 16. Nur die BG Göttingen darf zu Beginn der zweiten Gruppenphase daheim gegen AEL Limassol aus Zypern antreten.

Besonders ALBA plagt sich vor der heißen Phase auf internationaler Bühne aber mit Verletzungssorgen. Center Adam Chubb fällt nach seiner Oberschenkeloperation beim französischen Cupsieger definitiv aus, der Einsatz von Kapitän Julius Jenkins ist wegen einer Bänderdehnung noch fraglich. Für den in der vergangenen Woche verpflichteten deutschen Nationalspieler Lucca Staiger kommt ein Mitwirken noch zu früh.

«Angesichts der schweren nächsten Aufgaben sind wir gezwungen, jetzt innerhalb kürzester Zeit eine neue Aufgabenteilung für unsere langen Leute zu finden», meinte Pavicevic. ALBA trifft in der schweren Gruppe I zudem auf den spanischen Top-Club DKV Joventut Badalona und Aris Saloniki aus Griechenland. Mit Le Mans haben die Berliner in dieser Saison bereits gute Erfahrungen gemacht. In der ersten Qualifikations-Runde zur Euroleague setzte sich ALBA durch, ehe dann doch noch das Aus für die Königsklasse kam.

Schwere Aufgaben warten auch auf die Brose Baskets Bamberg in der Gruppe K, die Franken müssen zunächst beim sechsmaligen griechischen Meister Panellinios Athen antreten. «Wir sind Außenseiter, aber nicht chancenlos», kommentierte Bambergs Manager Wolfgang vor dem Start der Zwischenrunde des zweitwichtigsten Europapokal-Wettbewerbs.

In der Eurochallenge sind die Artland Dragons bei ihrer dritten Europacup-Teilnahme zum dritten Mal unter den Top 16. Beim serbischen Talentschuppen von FMP Zeleznik Belgrad rechnen sich die Niedersachsen durchaus etwas aus, auch wenn Coach Thorsten Leibenath warnt: «Belgrad ist eine der stärksten Mannschaften in diesem Wettbewerb. Zudem sind sie sehr heimstark.»

Die BG Göttingen empfängt am ersten Spieltag den Zweiten der zypriotischen Liga aus Limassol. Die in der Bundesliga in der Lokhalle noch ungeschlagenen Göttinger mussten sich trotz des Sieges am Freitag über Düsseldorf Kritik ihres Trainers John Patrick anhören. «Das war unser bisher schlechtestes Heimspiel. Gegen Limassol müssen wir uns deutlich steigern.» (dpa)

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