Werders 2. Frauenmannschaft schafft Relegation Regionalliga-Aufstieg ist endlich perfekt

Bremen. Lange anvisiert, endlich geschafft: Die 2. Mannschaft von Werder Bremen ist in die Fußball-Regionalliga aufgestiegen. Nach einem erneuten 1:0-Erfolg in der Relegation gegen den FC Riepsdorf.
30.05.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye

Bremen. Jubelkreise, Sektdusche und kollektive "Diver"-Sprünge: Es war alles dabei am Sonntag auf Platz 12, und das war auch absolut berechtigt. Dank eines 1:0 (1:0)-Erfolgs über den FC Riepsdorf sicherte sich Werders 2. Frauenfußballmannschaft den Aufstieg in die Regionalliga. Nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel ist den Bremerinnen die Teilnahme an der dritten Spielklasse nicht mehr zu nehmen. Wie beim 2:0-Sieg beim SV Eilbek in der Vorwoche machte sich Werders Reserve das Leben allerdings wieder etwas schwerer als nötig.

Das fanden wohl auch die rund 250 Zuschauer. Sie konnten sich bis zum Abpfiff nicht ganz sicher sein, ob Werder die Qualifikationsrunde tatsächlich mit zwei Siegen beendet. Aber eines steht nach den beiden Partien gegen die Meister aus Hamburg und Schleswig-Holstein fest: Werder II war deutlich stärker als die Konkurrenz, in spielerischer Hinsicht und auch, was die Athletik betrifft. Angesichts der Überlegenheit hätten die Siege aber deutlicher ausfallen müssen.

Gefken: "Es war immer knapp"

Das galt besonders für das 1:0 gestern gegen die Riepsdorferinnen. Es kam nicht mehr viel vom Titelträger aus Schleswig-Holstein in der zweiten Hälfte - aber zwei Mal hatte sich der Gast doch irgendwie durch die ansonsten sicheren Reihen der Bremerinnen gemogelt; und zumindest einmal kam eine Spielerin im Strafraum zu Fall. "Als Riepsdorfer hätte ich wahrscheinlich Strafstoß gefordert", kommentierte Werders Thomas Gefken diese Szene. Ein 1:1 hätte dem Spielverlauf jedoch nicht entsprochen und wohl für einige Unruhe gesorgt. "Ich hatte nicht das Gefühl, das wir verlieren könnten - aber es war immer knapp", sagte Gefken treffend.

Uyar trifft drei Mal Pfosten und Latte

Seiner Elf wäre all die Warterei auf die endgültige Entscheidung erspart geblieben, mit etwas mehr Konzentration im Abschluss und ein wenig mehr Glück für Nahrin Uyar. Gleich drei Mal rettete nämlich das Gehäuse der Gäste gegen die Werder-Stürmerin: Einmal traf Uyar aus 20 Metern die Latte (2.), dann per Freistoß aus 35 Metern (29.) und schließlich mit einem Volleyschuss den Pfosten (86.). Weil die sonst so torgefährliche Angreiferin in der 86. Minute noch aus kurzer Distanz nur knapp verfehlte, war ihr Pendant im Sturm gefragt: Von Jessica Golebiewski steil geschickt, hatte Katharina Haar den Überblick behalten und nach rund einer halben Stunde zum Tor des Tages eingeschoben. "Danach hat nur die Hoffnung auf den möglichen Ausgleich die Stimmung der Riepsdorferinnen hochgehalten", so Gefken. Ein weiterer Treffer, und der Widerstand des Gegners wäre gebrochen gewesen.

Eine souveräne Leistung bleibt diese Relegation dennoch. Vorbei ist die Qualifikation allerdings noch nicht. Riepsdorf und Eilbek treten noch zum dritten Spiel an, um einen Zweitplatzierten zu ermitteln. Bis dahin dürfen auch die Feierlichkeiten in Bremen dauern.

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