Weibliche Handball-B-Jugend des SV Grambke-Oslebshausen unterliegt Garrel 22:29

Respekt, aber kein Erfolg

Oslebshausen. Die weibliche B-Jugend des SV Grambke-Oslebshausen hat den BV Garrel in der Vorrunde zur Handball-Oberliga eine Hälfte lang gewaltig ins Schwitzen gebracht. Sie musste sich dem heißen Aufstiegsanwärter nach hartem Kampf aber mit 22:29 (11:10) geschlagen geben.
14.09.2017, 00:00
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Von Olaf Kowalzik
Respekt, aber kein Erfolg

Finja Nickel spielte als Rechtshänderin auf Rechtsaußen stark, kassierte mit dem SVGO aber eine 22:29-Niederlage.

Oslebshausen. Die weibliche B-Jugend des SV Grambke-Oslebshausen hat den BV Garrel in der Vorrunde zur Handball-Oberliga eine Hälfte lang gewaltig ins Schwitzen gebracht. Sie musste sich dem heißen Aufstiegsanwärter nach hartem Kampf aber mit 22:29 (11:10) geschlagen geben. „Meine Mannschaft hat die Charakterfrage bestanden,“ sagte Trainer Eugen Brodowski.

Die Gelb-Blauen waren nach ihren drei Auftaktniederlagen zu neunt ohne ihre drei Linkshänderinnen angereist. Dennoch begegneten sie den Gastgeberinnen in der ersten Hälfte mehr als nur auf Augenhöhe. Für eine Entlastung sorgte Lia Weber, die nach längerer Erkrankung erstmals wieder im SVGO-Tor stand. Dadurch konnte Theepaka Rod Cameron wieder auf ihre angestammte Linksaußenposition wandern.

Die Gelb-Blauen ließen sich von der Garreler Härte (fünf Zeitstrafen und sieben Strafwürfe gegen den BVG) nicht beeindrucken und setzten sich durch Finja Nickel, die als Rechtshänderin auf Rechtsaußen gut aufspielte, sofort auf 3:1 ab. Der Siebenmetertreffer von Lena Kowalzik, die nach einem unbeabsichtigten Ellbogencheck mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Oldenburger Krankenhaus gefahren werden musste, bescherte den Gästen eine verdiente 11:10-Pausenführung.

Nach dem 12:10 von Emma Brodowski kippte das Spiel. Garrel drehte den Spieß zum 14:12 um und nutzte zehn schwache SVGO-Minuten, um sich nach dem 16:15 klar auf 27:18 abzusetzen. „Das war unsere mit Abstand beste Saisonleistung“, lobte Eugen Brodowski. „Wenn wir immer so gespielt hätten, dann stünden wir nicht so weit unten.“

SV Grambke-Oslebshausen: Weber; Rod Cameron (4/1), Nickel (6/1), Brodowski (3/1), Paltinat (3/2), Jappen (4), Kowalzik (1/1), Ebertowski, Sarro Siemers (1/1).

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