Hockey-Oberligist ist gegen Eintracht Celle chancenlos und unterliegt deutlich mit 6:16

Schwarz-Weiß bekommt Bartz nicht in den Griff

Bremen. Wieder kein Punkt für die Hockey-Herren von Schwarz-Weiß Bremen: Auch im vierten Oberligaspiel gingen die Huchtinger am Sonntag als Verlierer aus der Halle. Beim 6:16 gegen Eintracht Celle hatte der Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance – und vor allem nicht gegen die präzisen Schüsse des ehemaligen Bundesligaspielers Christian Bartz: Der mehrfache Oberligatorschützenkönig erzielte unglaubliche zwölf Treffer und entschied die Partie somit im Alleingang.
03.12.2015, 00:00
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Von Helge Hommers

Wieder kein Punkt für die Hockey-Herren von Schwarz-Weiß Bremen: Auch im vierten Oberligaspiel gingen die Huchtinger am Sonntag als Verlierer aus der Halle. Beim 6:16 gegen Eintracht Celle hatte der Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance – und vor allem nicht gegen die präzisen Schüsse des ehemaligen Bundesligaspielers Christian Bartz: Der mehrfache Oberligatorschützenkönig erzielte unglaubliche zwölf Treffer und entschied die Partie somit im Alleingang. Coach Olaf Dieckmannshenke gestand: „Wir haben Bartz zu keiner Minute in den Griff bekommen. Allein elf kurze Ecken, die er verwandelt hat, und ein Siebenmeter gingen auf sein Konto“, so der SW-Trainer.

Dabei hatten sich seine Mannen fest vorgenommen, nach den deutlichen Niederlagen zum Saisonauftakt gegen einen der Konkurrenten um den Klassenerhalt zu punkten – doch dies misslang deutlich. Bereits im ersten Spielabschnitt erzielten die Gäste zehn Tore. Nur kurzzeitig keimte dabei Hoffnung im Lager des Hausherren auf, als Henry Wolter nach zehn Minuten den 1:2-Anschlusstreffer erzielte. Doch weitere Tore wollten den SW-Stürmern nicht gelingen, trotz bester Chancen. Somit ging es mit einem 1:10-Rückstand in die Kabinen. „Wir haben die erste Halbzeit völlig verschlafen und die Partie bereits da schon entschieden“, sagte Dieckmannshenke zur Darbietung seines Teams.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts wachten seine Schützlinge jedoch auf: Auf drei Treffer von Celle folgten jeweils Tore von Angreifer Gunnar Temmen sowie Philipp Thase, der eine kurze Ecke verwandelte, und Jan Kretschmer, der einen Siebenmeter zum 4:13 nutzte. Eine weitere Strafecke netzte Jesko Bolte sehenswert ein, während der Schlusspunkt zum 6:16 erneut Wolter vorbehalten war. „Wir hätten die kurzen Ecken einfach besser verteidigen müssen. Und vorne waren wir nicht zielstrebig genug, obwohl wir in der zweiten Hälfte gut mitgehalten haben“, resümierte Coach Dieckmannshenke. Weiter geht’s am Sonnabend um 18 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Club zur Vahr II.

Schwarz-Weiß Bremen: Hilker, Sauer; Kretschmer (2), Thase (1), Michaelsen, Lüßen, van Rooy, A. Bolte, Großmann, Temmen (1), Wolter (2), J. Bolte

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