Segel-Bundesliga

Hemelinger Segler rehabilitieren sich

Der Abschluss verlief versöhnlich aus Sicht des Wassersport-Vereins Hemelingen. 2, 1, 1 und 2 – so lauteten die Platzierungen des Vorjahres-Vizemeisters bei den letzten vier Wettfahrten der Segel-Bundesliga.
10.10.2020, 19:15
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Hemelinger Segler rehabilitieren sich
Von Frank Büter
Hemelinger Segler rehabilitieren sich

Das Team des Wassersport-Vereins Hemelingen beim Saisonfinale auf der Alsters in Hamburg.

Lars Wehrmann

Hamburg. Maximale Geschwindigkeit bei starkem Wind und Adrenalin pur: Der Abschluss verlief versöhnlich aus Sicht des Wassersport-Vereins Hemelingen. 2, 1, 1 und 2 – so lauteten die Platzierungen des Vorjahres-Vizemeisters bei den abschließenden vier Wettfahrten der Segel-Bundesliga auf der Alster in Hamburg. Am insgesamt enttäuschenden siebten Rang in der Gesamtwertung änderte der starke Auftritt am Schlusstag zwar nichts mehr, „aber wir haben uns zumindest rehabilitiert“, sagte Kapitän Carsten Kemmling. Mit neu formierter Crew nach den kurzfristigen Ausfällen von Jens Tschentscher und Tjorben Wittor habe man beim Saisonfinale zwei Tage gebraucht, „bis es Klick gemacht hat“, so Kemmling. „Vorher sind wir so schlecht gesegelt wie nie, da habe ich schon an meinem Können gezweifelt.“ Erst am dritten Wettkampftag lief es nach Wunsch im Team der Hemelinger, für die neben Steuermann Kemmling noch Daniel Labhart, Max Billerbeck und Eike Martens im Boot saßen.

Der Titel ging erwartungsgemäß an den deutschen Rekordmeister und Gastgeber Norddeutscher Regattaverein (NRV). Das Team um Steuermann Tobias Schadewaldt triumphierte nach 2013, 2014, 2017 und 2018 zum fünften Mal und verwies den starken Aufsteiger OneKiel auf Rang zwei. Titelverteidiger Seglerhaus am Wannsee sicherte sich noch den Bronzerang.

Für den Wassersport-Verein Hemelingen steht nun noch das viertägige Finale der Champions League im italienischen Porto Cervo auf dem Programm. Neben Kemmling und Labhart wird das Bremer Team auf Sardinien von Gordon Nickel und Nils Färber (beide ehemalige Crewmitglieder der Segelkameradschaft Das Wappen von Bremen) vertreten. Am Mittwoch geht der Flieger, die Wettfahrten beginnen am Donnerstag. „Mal abwarten, welche Teams dort an den Start gehen, das ist eine Wundertüte“, sagt Carsten Kemmling. Im Vorjahr war der WVH Elfter, 2018 gelang der Sprung auf Rang drei.

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