Bremen SG Findorff schlägt TV Oyten II 26:17

Bremen. Nach dem zweiten Sieg in Folge tanzten die Oberliga-Handballerinnen der SG Findorff ausgelassen durch den heimischen „Fuchsbau“. Doch nicht allein der ebenso deutliche wie verdiente 26:17 (11:10)- Erfolg über die zweite Mannschaft des TV Oyten ließ Spielerinnen und Trainerteam wieder fester an den Klassenerhalt glauben – auch die Vorstellung der gesamten Mannschaft ließ sich als durchaus beeindruckend bezeichnen.
13.02.2017, 00:00
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Von Trainerin lobt mannschaftliche Geschlossenheit

Bremen. Nach dem zweiten Sieg in Folge tanzten die Oberliga-Handballerinnen der SG Findorff ausgelassen durch den heimischen „Fuchsbau“. Doch nicht allein der ebenso deutliche wie verdiente 26:17 (11:10)- Erfolg über die zweite Mannschaft des TV Oyten ließ Spielerinnen und Trainerteam wieder fester an den Klassenerhalt glauben – auch die Vorstellung der gesamten Mannschaft ließ sich als durchaus beeindruckend bezeichnen. „Heute ist wirklich jede für jede in die Bresche gesprungen“, freute sich SG-Trainerin Annika Bartels über den intakten Teamgeist.

Vor allen Dingen die Abwehr stand stabil, mit großer Vehemenz warfen sich die Findorfferinnen ihren Gegenspielerinnen regelmäßig in den Wurfweg. Kam doch ein Ball durch, verhinderte entweder die erneut glänzend aufgelegte Torhüterin Magdalena Riecken den Gegentreffer oder Oyten scheiterte am Gehäuse. Ein Sonderlob sprach die Trainerin hinterher neben Torgarantin Julia Bindhammer (neun Tore) und Spielmacherin Sharon Holtz (4) vor allen Dingen Abwehrspielerin Anne-Katrin Sponholz aus. „Sie ist heute regelrecht über sich hinausgewachsen“, lobte Annika Bartels die aufmerksame Defensiv-und treffsichere Offensivkraft (4). Die frühe Führung der Gäste drehten die Gastgeberinnen binnen weniger Minuten zu ihren Gunsten, bis zur Pause begegneten sich beide Teams anschließend auf Augenhöhe. Sofort nach dem Wiederbeginn legte Findorff mit drei Treffern in kürzester Zeit die Grundlage zum Erfolg und ließ sich in Hälfte zwei weder durch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen noch durch Provokationen der Gegnerinnen aus dem Konzept bringen. „Wir haben immer an uns geglaubt“, versicherte Lucia Giese und Anna-Lena Kramer fügte hinzu, „dass die älteren Spielerinnen die jungen ganz toll geführt haben“. Überhaupt war die Findorffer Bank an diesem Tag ein weiterer Punkt, der mit grandioser Unterstützung dazu beitrug, zwei wichtige Zähler für den Klassenerhalt zu sichern.

SG Findorff: Riecken; Bindhammer (9/2), Kramer, Rump, Eiskamp (5), Wannmacher, Woltemade (2), Wessels (1), Klein (1), Holtz (4), Giese, Sponholz (4), Wencelidis.

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