Bundesliga

Skyliners wieder im Rennen - «Steigerung nötig»

Frankfurt/Main. Als Gordon Herbert Mitte April den Trainerposten bei den Deutsche Bank Skyliners übernahm, verkündete er als Zielsetzung forsch die Deutsche Meisterschaft. Die Chancen auf den großen Coup für Herbert und den Frankfurter Basketball-Bundesligisten sind wieder gestiegen.
28.05.2010, 13:50
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Frankfurt/Main. Als Gordon Herbert Mitte April den Trainerposten bei den Deutsche Bank Skyliners übernahm, verkündete er als Zielsetzung forsch die Deutsche Meisterschaft. Die Chancen auf den großen Coup für Herbert und den Frankfurter Basketball-Bundesligisten sind wieder gestiegen.

«Wir sind wieder im Rennen», frohlockte der 51-Jährige nach dem 84:83-Zittersieg seiner Skyliners im zweiten Spiel der Halbfinal-Serie «best-of-five» gegen die Eisbären Bremerhaven. 1:1 steht es nun zwischen den beiden Teams, die im Viertelfinale überraschend ALBA Berlin (Frankfurt) und die BG Göttingen (Bremerhaven) ausgeschaltet hatten. «Es wird eine enge Serie», sagte Eisbären-Coach Doug Spradley nach der bitteren Pleite. «Am Ende wird sich das Team durchsetzen, das die meiste Kraft hat», meinte Spradley.

In der Stadthalle Bremerhaven geht es weiter. Der psychologische Vorteil liegt nun ein ganz klein wenig bei den Skyliners, kamen diese am Donnerstag doch nach der 58:75-Klatsche im ersten Duell zurück. Mit dem knappen aber nicht unverdienten Erfolg hoffen die Hessen, auch die Euphorie der Norddeutschen ein klein wenig gedämpft zu haben.

«Nach dem Last-Minute-Sieg gegen Göttingen sind sie mit viel Selbstvertrauen in die Serie gestartet. Vielleicht ist die große Euphorie nach dieser Niederlage nun ein bisschen verflogen», meinte Frankfurts Sportdirektor Kamil Novak. Von seinem eigenen Team erwartet Novak eine weitere Steigerung. «Kämpferisch haben wir heute überzeugt und uns nach dem schwachen Spiel in Bremerhaven zurückgemeldet. Wir müssen aber noch besser spielen, um auch auswärts bestehen zu können.»

Da die Eisbären im Vergleich zwischen dem Sechsten und Siebten der Hauptrunde den Heimvorteil auf ihrer Seite haben, müssen die Skyliners einmal in der Fremde gewinnen, um zum dritten Mal in der Club-Historie das Endspiel zu erreichen. «Wir sind selbst ein wenig überrascht, dass es nach dem Erfolg gegen ALBA bei uns nicht so läuft. Wir wissen aber, dass wir besser spielen können. Wenn wir auf uns schauen und unsere Fehler abstellen, sehe ich gute Chancen», sagte Frankfurts Kapitän Pascal Roller.

Bei den Eisbären Bremerhaven trauerten sie der verpassten Chance, in Frankfurt den zweiten Sieg einzufahren und damit einen großen Schritt in Richtung erste Finalteilnahme zu machen, aber nur kurz nach. «Diese Niederlage tut der Euphorie in Bremerhaven keinen Abbruch. Wir werden uns jetzt erholen und dann zu Hause zurückkommen», sagte Manager Jan Rathjen. (dpa)

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