Basketball Souveräner WM-Auftaktsieg für US-Basketballer

Istanbul. Das US-Dream-Team hat gleich zu Beginn der Basketball-Weltmeisterschaft ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Auch ohne Superstars wie LeBron James, Kobe Bryant oder Dwyane Wade demontierten die Amerikaner in Istanbul Kroatien mit 106:78 (48:26).
28.08.2010, 20:30
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Istanbul. Das US-Dream-Team hat gleich zu Beginn der Basketball-Weltmeisterschaft ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Auch ohne Superstars wie LeBron James, Kobe Bryant oder Dwyane Wade demontierten die Amerikaner in Istanbul Kroatien mit 106:78 (48:26).

Erfolgreichster Schütze im Team des Topfavoriten war Eric Gordon von den Los Angeles Clippers mit 16 Punkten. Bei den chancenlosen Kroaten überzeugte Bojan Bogdanovic mit 17 Zählern.

Nur im ersten Viertel hatten die Superstars aus den USA einige Probleme mit den Kroaten. Ab dem zweiten Abschnitt hatten die Amerikaner aber ihren Rhythmus gefunden und untermauerten danach ihre Ambitionen auf den ersten WM-Titel seit 16 Jahren.

Vize-Europameister Serbien kam ebenfalls ohne seine beiden gesperrten Leistungsträger Nenad Krstic und Milos Teodosic zu einem deutlichen Sieg. In Kayseri deklassierten die SerbenAngola mit 94:44 (43:18). Bester Werfer im Team von Trainer Dusan Ivkovic war Aleksandar Rasic mit 22 Punkten.

Krstic und Teodosic waren wegen ihrer Beteiligung an einer Massenschlägerei im Testspiel gegen Griechenland in der vergangenen Woche vom Weltverband FIBA für drei beziehungsweise zwei Spiele gesperrt worden. Beide fehlen damit auch im Duell mit dem deutschen Team.

Mitfavorit Griechenland ist ist dagegen mit Zittersieg gestartet. Ohne die gesperrten Antonis Fotsis und Sofoklis Schortsanitis gewannen die Hellenen zum Auftakt der Titelkämpfe in der Türkei gegen China mit 89:81 (47:37). Beste Werfer beim Vize-Weltmeister von 2006 waren Ioannis Bourousis und Nikos Zisis mit je 21 Punkten. Bei den Chinesen überragte Jianlian Yi vom NBA-Club New Jersey Nets mit 26 Zählern. Die Einsprüche der beiden in die Massenschlägerei verwickelten Fotsis und Schortsanitis gegen ihre Sperren waren kurz vor Turnierbeginn abgelehnt worden.

In der deutschen Gruppe mühte sich Australien zu einem 76:75 (32:39) gegen Außenseiter Jordanien. Bei den Australiern, die sich vor allem im ersten Durchgang schwach und ideenlos präsentierten, überzeugten lediglich David Andersen (22) und Aleksandar Maric (23). (dpa)

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