Der Wert des Handwerkers Wie der Segelmacher die WM mitentscheidet

Während der Regatten sitzt der Wahlbremer Tammo Baldszun nie mit im Boot. Trotzdem fühlt er sich an seiner Nähmaschine ebenso als Weltmeister wie die Crew der 52-Fuß-Jacht "Sled". Aus gutem Grund.
16.05.2022, 18:10
Lesedauer: 4 Min
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Wie der Segelmacher die WM mitentscheidet
Von Jörg Niemeyer

"Manchmal", sagt Tammo Baldszun, "manchmal träume ich von einer schönen eigenen Werkstatt." Dem Segelmacher gefällt es zwar an seiner Nähmaschine in Bremen-Nord, die er stets dann anmietet, wenn er für Kunden handwerklich aktiv werden muss. Doch sein Leben als Freiberufler, das wird im Gespräch sehr deutlich, hat neben Vorteilen eben auch Nachteile. "Ich frage mich schon gelegentlich, ob ich immer nur auf Zuruf arbeiten will", sagt der 44-Jährige. Immer nur Absprachen und befristete Verträge per Handschlag, aber keine Verträge, die dauerhaft Sicherheit bieten, sind nicht jedermanns Sache. Doch wäre Tammo Baldszun fest angestellt in seinem Ausbildungsbetrieb in Schleswig geblieben, hätte er nie das erlebt, was er erlebt hat. Und Weltmeister, wie 2021 mit der "Sled", wäre er wohl auch nie geworden.

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